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Penny Erkrath Ein ganz normaler Penny, aber mit Promi-Nachbar

Christina Steinheuer | 11. Dezember 2015

Die Penny-Filiale im Erkrather Stadtteil Unterfeldhaus liegt neben einem Supermarkt von Rewe-Group-Aufsichtsratschef Erich Stockhausen. Wie sich die Märkte gut ergänzen.

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Einen heißen Kaffee zum Mitnehmen gibt es nebenan im Rewe-Markt, einen kalten to go unter der gleichnamigen Eigenmarke kann der Kunde auch in der Penny-Filiale bekommen. Der Doppel-Standort funktioniert, Discounter und Vollsortimenter ergänzen sich in vielerlei Hinsicht. Selbst den Parkplatz teilen sich beide: 25 Parkplätze gehören zur Penny-Filiale, 71 teilt sich der Discounter mit dem Vollsortimenter.

800 qm misst die Filiale. Damit ist sie nur unwesentlich größer als der typische Durchschnitts-Penny, der es auf 710 qm bringt. Zwei Dutzend Mitarbeiter zählt der Markt. Chef der Mannschaft ist Alexander Hackenbroich. Der 32-Jährige arbeitet seit sechs Jahren für Penny, zuvor war er für Plus und Netto tätig. Seit drei Jahren leitet er diese Penny-Filiale. Oft sieht man ihn mit seiner zupackend-charmanten Art beim Verräumen auf der Fläche. Nur im Büro zu sitzen, wäre nichts für ihn. Er packt lieber mit an. Und das ist auch nötig, denn Penny-Chef Jan Kunath mutet seinen Mitarbeitern auf der Fläche in Sachen Food-In-Out-Geschäft einiges zu. Das macht Arbeit. Konkrete Erleichterung verschafft in der Hinsicht, dass die Gondelköpfe auf Rollen stehen. Sie werden im Lager der Filiale bestückt, zum Beispiel samstagmittags für den kommenden Montag.

Die Rolle von Nonfood wird stetig geringer. Während andere Discounter bis zu drei Nonfood-Werbeanstöße wöchentlich umsetzen, gibt es bei Penny, wo Food im Fokus steht, nur einen, nämlich donnerstags. Einen Schwerpunkt im ca. 2.400 Artikel umfassenden Sortiment bildet die Obst- und Gemüseabteilung am Markteingang mit rd. 150 Artikeln. Schokoladenwaren zählt die Filiale rd. 130, außerdem 50 Weine, 30 Biere, 90 Käse- und 115 Mopro-Artikel sowie über 50 Backwaren. Auch darin weicht die Filiale nicht vom Penny-Konzept ab. Relativ neu sind die 6 TK-Fisch-Artikel, die an der TK-Truhe auffällig beworben werden. Penny setzt unternehmensweit bewusst nicht auf Frischfisch. „Wegen des Risikos der mikrobiellen Belastung“, so Hackenbroich.

Mehr als 20 Veggie-Artikel bietet die Filiale, zum Beispiel trendige Säfte wie Gurken-Apfel-Spinat oder Rote-Beete-Karotte-Granatapfel in 250-ml-Dosen für 1,49 Euro. Unter der Eigenmarke Naturgut finden sich rund 100 Artikel, auch Spezialitäten wie Bio-Apfelchips. Jung und modern wirkt das Convenience-Kühlregal von Penny to go, in dem sich neben Sushi auch Jogurterzeugnisse mit Müsli und Früchten (230 g für 1,59 Euro) finden.

Nicht nur an den Wänden, sondern auch auf Deckenhängern wird mit markigen Sprüchen geworben. Mit dem Slogan „Unsere Weine des Monats“ bewirbt die Filiale aktuell drei Glühweine. Und auch wer völlig nüchtern ist, sieht den Filialleiter nicht selten doppelt, denn auch er baumelt auf einem Schild unter der Decke und ist wie schon erwähnt nicht selten in den Gängen unterwegs.

Fakten
  • Adresse: Penny, Am Gartherfeld 3,
  • 40699 Erkrath/Unterfeldhaus.
  • Die Filiale heißt künftig „Unterbacher See“, „Neuenhausplatz“ oder„Unterfeldhaus“.
  • Filialleiter: Alexander Hackenbroich
  • Mitarbeiter: 12, davon 3 geringfügig Beschäftigte
  • Eröffnung: 2. Dezember 2008
  • Öffnungszeiten: Montag bis Samstag von 7 bis 22 Uhr
  • Verkaufsfläche: 800 qm
  • Sortiment: 2.400 Artikel (im Schnitt)
  • Anzahl der Kassen: 3
  • Parkplätze: 25 eigene sowie 71 gemeinsame mit dem benachbarten Markt von Rewe-Stockhausen