Ökonom Marcel Fratzscher spricht im Interview über die wirtschaftliche Lage Deutschlands, die Rolle der Lebensmittelbranche als Frühindikator und warum jetzt vor allem eines gefragt ist: Besinnung auf die eigenen Stärken.
Deutschland ist ein Spitzenstandort – sagen zum Beispiel ausländische Investoren. Warum das Land attraktiv bleibt. Wer jetzt investiert. Und was die Politik endlich tun muss.
Hohe Kosten, viel Regulierung, sinkende Wettbewerbsfähigkeit: Branchenexperte Klaus Martin Fischer erklärt, warum Deutschland kein Billigstandort ist.
Die Lebensmittelwirtschaft will 2026 raus aus der Krise. Am Roundtable mit der LP sagen Top-Entscheider aus Handel, Industrie und Landwirtschaft, wie die Chancen stehen. Und was es jetzt braucht, damit die Wende gelingt.
Mit erweiterten Produktionskapazitäten und Markenrelaunch gibt Cavendish & Harvey aus Kaltenkirchen Gas im Segment der Premiumbonbons. „Made in Germany“ bleibt Programm.
Familienunternehmen wie die Ostfriesische Tee Gesellschaft setzen auf Werte statt auf Verlagerung ins Ausland – und gewinnen damit einen handfesten Wirtschaftsfaktor: Vertrauen.
Diese deutschen Jungunternehmen tragen dazu bei, soziale und ökologische Herausforderungen zu bewältigen. Sie verändern nicht nur Branchen, sondern auch das Leben vieler Menschen.
Senf braucht Heimat, sagt Develey-Chef Michael Durach. Daher investiert der Feinkost-Spezialist in lokale Lieferketten und deutsche Standorte. Bei Genehmigungen fordert er mehr Tempo.
Schokolade ist knapp, tierische Produkte schmecken längst nicht mehr jedem, Alternativen werden akzeptiert. Wie Griesson-de Beukelaer die Rezepturen umbaut, um die Zukunft des Keksgeschäfts zu sichern.
Es gibt Grund für Zuversicht. Was trotz Putin, Trump und der Bürokratie für einen Aufschwung in der Branche spricht. Und was die Politik dazu beisteuern muss.
Globus hat in den vergangenen Jahren 16 Real-Flächen integriert und zwei neue Markthallen eröffnet. Die Geschäftsführer Matthias Bruch und Thomas Hewer über Chancen am Heimatstandort.
Ein Staat muss Regeln setzen. Doch überflüssige Vorschriften und stures Verwaltungshandeln machen der Wirtschaft das (Über-)Leben oft schwer.
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Die Supermärkte des Jahres 2026 stehen fest: Edeka Schenke in Gütersloh, Rewe Familie Engel in Biberach an der Riss, der Rewe Markt in der Würmtalstraße in München und das Rewe Center Egelsbach sind die Sieger des Branchenevents der Lebensmittel Praxis.
Rewe-Chef Lionel Souque (Foto) lässt sich trotz aller Krisen die Zuversicht nicht nehmen. Die Folgen des Iran-Kriegs für die Lebensmittelbranche hält er bisher für überschaubar, wie er beim Supermarkt des Jahres der Lebensmittel Praxis in Essen sagte. Der Konflikt trifft Rewe aber an anderer Stelle.