Kassenzone Systematische Entwicklung - Seite 2

Check-out-Kassen und Selfscanning, bargeldlose Zahlverfahren und Mobile Payment in vielen Varianten: Die Vielfalt der Zahlungs-Optionen am PoS wird immer größer. Die meisten Händler geben aber nur solchen Systemen eine Chance, die der Verbraucher wirklich will.

Freitag, 30. Oktober 2015 - Management
Bernd Liening
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In Österreich setzt nach Spar und Merkur nun auch Billa auf Selbstbedienungskassen. Zunächst stehen die Self-Check-out-Kassen von NCR in zwei Filialen in Wien und Graz. Die Installation in weiteren Filialen ist in den nächsten Monaten geplant. Um neben Bar- und Kartenzahlungen auch Rabatte und Coupons über die SB-Kassen abdecken zu können, hat der Hersteller die Software speziell auf Billa zugeschnitten. Da die Clubvorteile an allen Kassen abgebildet werden, reduziert sich der Aufwand, Aushilfen über aktuelle Aktionen und deren genaue Konditionen zu informieren. Mit den SB-Kassen will Billa die Effektivität in hochfrequentierten Standorten erhöhen. 


Durch die Lage am Stephansdom kaufen in der Wiener Filiale in der Singerstraße viele Touristen ein. Um Wartezeiten zu reduzieren, ergänzte Billa die drei Bandkassen um weitere fünf Self-Check-outs. „Wir wollen unseren Kunden mit den neuen Kassensystemen einen zusätzlichen Service bieten“, erläutert Billa-Vorstandssprecher Volker Hornsteiner. „Da viele Touristen die Technologie aus ihren Heimatländern bereits kennen, war die Nutzungsrate der SB-Systeme von Anfang an sehr hoch. Die Nutzung wird mit zunehmender Vertrautheit der einheimischen Bevölkerung mit den Systemen weiter steigen.“ Bei der Einführung der Self-Serv-Systeme unterstützte NCR die Mitarbeiter von Billa mit Beratung, individuellen Trainings und Service-Angeboten. Der Erfolg zeige sich „letztendlich am deutlichsten bei der Reduzierung der Warteschlangen“, heißt es bei NCR. Praxis-Analysen würden zeigen, dass diese zu Stoßzeiten um bis zu 40 Prozent verringert werden.