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Konzept Dorfladen 4 Beispiele

Lebensmittelpraxis | 07. Juni 2014

Kein Großhändler kann Miniläden in dünn bewohnten Gegenden aus reiner Nostalgie und Menschenliebe betreiben. Es muss sich schon lohnen. Und das kann funktionieren. Dabei sind gerade die so genannten Dorfläden immer mehr als nur Verkaufsorte. Sie sind Treffpunkt und Kommunikationszentrum für die Menschen im Ort.

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Mehr als nur ein Lieferant

Die Utz GmbH & Co. KG ist in Süddeutschland als Großhändler für Nahversorger und Convenience-Shops unterwegs.

Unternehmen: Nähe, Regionalität und Qualität in der Nahversorgung – darauf hat sich das Großhandelsunternehmens Utz GmbH und Co. KG aus Ochsenhausen spezialisiert. In diesem Jahr feiert das in 3. Generation geführte Familienunternehmen sein 100-Jähriges. 2013 wurden mit rund 100 Mitarbeitern rund 60 Mio. Euro. 1,2 Mio. km werden zu den Kunden in Süddeutschland jährlich zurückgelegt

Um’s Eck: Mit „Um’s Eck“ entwickelte Utz im Jahr 1999 gemeinsam mit den Großhändlern LHG, Eibelstadt, und Handelshaus Rau, Pfarrkirchen, ein Franchise-Konzept für selbstständige Einzelhändler. Seitdem bietet das Unternehmen auf diesem Gebiet sämtliche Leistungen von A bis Z: angefangen beim einheitlichen Erscheinungsbild und der Ladenausstattung über die Planung des Sortiments und Werbeauftritts bis hin zur regelmäßigen Warenbelieferung. Das Unternehmen betreut heute mit seinen Großhandelspartnern rund 200 Kunden.

Dorfladen: Das Konzept ist auf Nachbarschaftsmärkte unter der Führung von Gemeinden oder Bürgerinitiativen ausgerichtet. Insgesamt 30 Läden mit einer Fläche von 50 bis 300 qm sorgen für Einkaufsmöglichkeiten vor der Haustüre. Das Leistungsprogramm umfasst u. a. Standortkaufkraftanalyse, Finanzierungs- und Investitionsplan, Sortimentsauswahl, Ladenplanung und etliches mehr.