Die Markthallenkultur erlebt ihre zweite Blütezeit. Rewe hat die Ackerhalle. Der Konsum Dresden die Neustädter Markthalle. Edeka die Rindermarkthalle. Und andere Händler machen neue Märkte im Stil der Markthallen auf. Zeit, dieses Phänomen unter die Lupe zu nehmen.
Kleingeld: Jeder hat es, die meisten verfluchen es – spätestens nach einem Samstagseinkauf, wenn das Portemonnaie immer schwerer und voluminöser wird. Kleve sagte diesem Phänomen den Kampf an. Geschäfte verzichteten freiwillig auf Ein- und Zwei-Cent-Münzen. Jetzt scheint der Kampf erst einmal verloren.
Die Frage der Größe ist beim Neusser Zustellgroßhandel Cames verhältnismäßig. Die Belieferung und Beratung „kleiner“ Verkaufsflächen, auch in ländlichen Regionen, sind etwas für Spezialisten, die vorausschauend und digital planen.
Der Handel steht vor Investitionsentscheidungen. Selfscanning oder Indoor-Analytics sind Tools, über die früh genug entschieden werden muss. Entscheidungshilfen bot die Messe EuroCis.
Das Kaufhaus ist vielerorts in der Krise. Kaufhof und Karstadt wollen den Umkehrschub. Dabei fallen oft die Lebensmittelabteilungen durchs Raster . Die einstigen Anbieter ausgesuchter Feinkost sind nicht mehr im Blickfeld der Kunden. Die Schlagzahl der Wettbewerber ist eine andere.
Die Konsumgüterwirtschaft im Spannungsfeld von Mensch und neuen Technologien: Welche Chancen gibt es, wo liegen die Herausforderungen, was sind die Trends? Das diskutierten viele Referenten und mehrere hundert Teilnehmer beim 56. MMM-Kongress in München mit dem Motto „Mensch – das ist Zukunft“.
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