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Deutscher Teeverband Hochsommer pusht Teekonsum

Lebensmittel Praxis | 19. Juni 2019
Deutscher Teeverband: Hochsommer pusht Teekonsum
Bildquelle: Deutscher Teeverband

Deutschlands Tee-Branche blickt positiv auf das vergangene Jahr zurück. Das hohe Niveau zeigt sich im deutschen Importvolumen von Tee mit 50.381 Tonnen aus 67 Ländern weltweit. Hauptabsatzkanal bleibt der Lebensmittel-Einzelhandel.

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2018 trank jeder Bundesbürger wie auch im Hitzesommerjahr 2003 durchschnittlich gut 26 Liter Schwarz- und Grüntee. „Auch wenn es widersprüchlich klingt, warmer Tee erfrischt und entlastet den Körper bei Hitze, während kalte Getränke ihn eher stressen“, sagt Maximilian Wittig, Geschäftsführer des Teeverbands. Das Verhältnis zwischen losem Blatt und Beutel hält sich konstant bei 60 zu 40 Prozent, das von Grün- zu Schwarztee liegt ebenfalls unverändert bei 73 zu 27 Prozent.

Gekauft wird der Tee überwiegend im Lebensmittel-Einzelhandel inklusive Discount. Mit 52,4 Prozent finden mehr als die Hälfte der Tee-Einkäufe hier statt. 16,5 Prozent der Konsumenten kaufen in Fachgeschäften. Auch beim Tee geht der Trend zu Bio. Im vergangenen Jahr wählen die Deutschen häufiger Ware aus kontrolliert biologischem Anbau. Damit steigt die Quote weiter und macht nun fast zehn Prozent (2017: 9,4 Prozent) der gesamten Nachfrage aus.

Indien (27 Prozent) und China (23 Prozent) liefern gut die Hälfte des Tees, den wir in Deutschland trinken. Weitere Top-Lieferanten sind die afrikanischen Länder (16 Prozent), die erstmals Sri Lanka (14 Prozent) überholt haben.