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Dornfelder Winzer dürfen früher ernten

Lebensmittel Praxis | 30. August 2017


Dornfelder: Winzer dürfen früher ernten
Bildquelle: shutterstock

Wegen der Unwetterschäden in den Weinbergen und der damit verbundenen Gefahr von Pilzbefall dürfen die Winzer in Rheinland-Pfalz den Dornfelder früher als sonst ernten. Das Mindestmostgewicht wurde nach einer Mitteilung des Weinbauministeriums in Mainz von den sonst vorgeschriebenen 68 auf 65 Grad Oechsle herabgesetzt.

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Am Wochenende hatten Hagel und Starkregen vor allem in Rheinhessen viele Trauben beschädigt. Das kann zu einer frühen Ausbreitung des Erregers Botrytis führen. Auch erteilte das Ministerium den Weinbaubetrieben nun die Möglichkeit, ihre Auszubildenden vom Unterricht in der Berufsschule befreien zu lassen. 

Erst in der vergangenen Woche hatte Wirtschaftsminister Volker Wissing (FDP) erklärt, für den Weinjahrgang 2017 die Säuerung von Trauben, Most, Jungwein und Wein zuzulassen. Die hohen Temperaturen hatten zu einer Abnahme der Säuregehalte in den Weintrauben geführt. „2017 ist ein schwieriges Jahr für Landwirtschaft und Weinbau“, sagte Wissing. Die Beratung der Winzer, etwa zur Behandlung des geschädigten Lesegutes, werde ausgeweitet.