Süßwaren:Häufiger Markenwechsel

Bildquelle: LP Archiv

Süßwaren Häufiger Markenwechsel

5 Prozent der deutschen Kunden wechseln bei Lebensmitteln häufig ihre Marke, so eine Umfrage des Cashback-Portals Shoop.de. Bei Süßwaren sind es sogar 58 Prozent.

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Häufigster Grund für den Wechsel: der Preis.Und auch bei Wein (53 Prozent) und Fertiggerichten (52 Prozent) probieren die Deutschen gerne mal etwas Neues aus. Die größten Weinwechsler der Republik leben dabei in der Weinregion Rheinland-Pfalz und in Berlin (jeweils 66 Prozent).

Bundesweit wird aber auch bei anderen Getränken gerne einmal die Marke gewechselt - speziell bei Sekt (47 Prozent), Softdrinks (47 Prozent) oder auch Whiskey (44 Prozent). Und selbst beim vermeintlich heiligsten Getränk der Deutschen, dem Bier, haben immerhin 46 Prozent der Verbraucher im vergangenen Jahr zu einer anderen Sorte gegriffen. Auch hier sind es wieder die Berliner, die mit 67 Prozent deutlich vor den Bremern (56 Prozent), Hessen und Schleswig-Holsteinern (je 53 Prozent) rangieren. Dagegen wurde bei Produkten wie Handy bzw. Smartphone (30 Prozent) und Tiernahrung (41 Prozent) in den vergangenen 12 Monaten weniger häufig der Hersteller gewechselt.

Der wichtigste Grund für einen Markenwechsel ist der Preis. So haben 70 Prozent der Menschen hierzulande schon einmal die Marke getauscht, weil ihr Lieblingsprodukt teurer geworden ist. Für 55 Prozent war eine Verschlechterung in der Qualität ausschlaggebend und knapp jeder zweite Deutsche (49 Prozent) griff auf andere Hersteller zurück, weil es Probleme bei der Verfügbarkeit eines Produktes gab. Dabei scheint vor allem die junge Generation viel Wert auf Qualität und Preis zu legen. So sagen 73 Prozent der 18- bis 29-Jährigen, dass sie wegen gestiegener Kosten in den letzten 12 Monaten die Marke gewechselt haben. Auch in der Altersgruppe der 50- bis 59-Jährigen (73 Prozent) spielt der Preis eine ebenso große Rolle. Ganz ähnlich sieht es auch in punkto Produktqualität aus. Weil sich diese verschlechtert hat, haben immerhin 59 Prozent der 18- bis 29-Jährigen zu einer anderen Marke gegriffen. Nur in der Altersgruppe der 30- bis 39-Jährigen waren es mit 65 Prozent mehr.