Wafg-Präsident Dr. Klaus Stadler erklärt die Gründe: „Unsere Branche zeichnet sich von jeher durch eine hohe Innovationskraft aus. Neben Produktinnovationen leisten klassische Erfrischungsgetränke wie Cola oder Limonade einen weiterhin wichtigen Beitrag zum Branchenwachstum". Allerdings steht die Ertragssituation der Hersteller von Erfrischungsgetränken weiterhin in einem schwierigen Umfeld. So sank nach Angaben des Statistischen Bundesamtes etwa der Verbraucherpreis für koffeinhaltige Erfrischungsgetränke durchschnittlich um 2 Prozent. Andererseits sieht sich die Branche ständig steigenden Ausgaben für Rohstoffe, Transport und Produktion – vor allem Energie – gegenüber. Diese Entwicklung sieht Stadler kritisch: „Der in Deutschland extreme Preiskampf im Lebensmittel-Einzelhandel mag kurzfristig für die Konsumenten attraktiv scheinen. Langfristig müssen wir uns bewusst machen, dass Innovationskraft von Herstellern und Qualität der Produkte nicht umsonst zu haben sind. Gute und qualitativ hochwertige Lebensmittel erfordern einen angemessenen Preis".
Erfrischungs-Getränke Preisdruck und Allzeithoch
Mit 118,2 l wurden 2010 in Deutschland pro Kopf so viele Erfrischungsgetränke getrunken wie nie zuvor. Allerdings werden diese Getränke immer billiger. 2009 lag der Pro-Kopf-Verbrauch noch bei 117,0 l, teilt die Wirtschaftsvereinigung Alkoholfreie Getränke (wafg) mit.
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