Österreichischer Mineralbrunnen Vöslauer will in Deutschland noch stärker werden

Der österreichische Mineralwasserhersteller Vöslauer baut seine Präsenz in Deutschland weiter aus und sieht in der Bundesrepublik mehr als nur einen klassischen Exportmarkt. Deshalb investiert Vöslauer in die Produktion und neue Produkte.

Dienstag, 17. Februar 2026, 14:03 Uhr
Thomas Klaus
Ambitionen auch in Deutschland: In Österreich ist Vöslauer ein wichtiger Player am Mineralwassermarkt. Bildquelle: Vöslauer

Der österreichische Mineralwasserhersteller Vöslauer baut seine Präsenz in Deutschland weiter aus. Das Unternehmen investiert in neue Produktionskapazitäten und hat zwei neue Produkte auf den deutschen Markt gebracht, wie das Unternehmen mitteilte. 

Neue Aseptik-Anlage für den deutschen Markt

Ab Mai 2026 nimmt Vöslauer am Standort Bad Vöslau in Österreich eine neue Aseptik-Anlage in Betrieb. Die Anlage dient der Produktion von Getränken ohne Kohlensäure mit Geschmack sowie neuen Kinderprodukten. Die Investition soll es Vöslauer ermöglichen, künftig stärker eigenständige Produkte für den deutschen Markt zu entwickeln.

Bereits zu Jahresbeginn 2026 führte Vöslauer zwei neue Produkte in Deutschland ein. Das Unternehmen brachte Vöslauer Flavours Pfirsich Plus Zink sowie Vöslauer Flavours Gartenminze-Grapefruit Plus Biotin und Selen auf den Markt. Beide Produkte enthalten nach Angaben des Unternehmens keinen Zucker, keine Kalorien und keinen Zuckerersatz. Die neuen Produkte werden in der Ein-Liter-Flasche aus recyceltem PET angeboten, die laut Vöslauer das umsatzstärkste Gebinde des Unternehmens ist.

Breiteste Geschmacksrange bei Mineralwasser-Plus

Vöslauer ist nach eigenen Angaben in neun von zehn Märkten des deutschen Lebensmitteleinzelhandels vertreten. In den Segmenten Wasser mit Zusatz und Kohlensäure sowie Kinderwasser nimmt das Unternehmen nach eigenen Angaben die führende Marktposition ein. Mit acht Flavours-Sorten bietet Vöslauer angeblich aktuell die breiteste Geschmacksrange im deutschen Mineralwasser-Plus-Markt - ohne Zucker, ohne Kalorien und ohne Zuckerersatz.

Deutschland ein klarer Zukunftsmarkt

„Deutschland ist für Vöslauer kein klassischer Exportmarkt, sondern ein klarer Zukunftsmarkt“, betonte Ana Raditcheva, Geschäftsführerin von Vöslauer Deutschland. Vöslauer solle in Deutschland unverzichtbar werden - als starke Marke, die Konsumenten begeistert.

Im Jahr 2025 startete Vöslauer eine TV-Kampagne mit der Sängerin Nina Chuba unter dem Motto „Bleib durstig“. Die Kampagne war die erste, die Vöslauer speziell für den deutschen Markt entwickelte. Das Unternehmen eröffnete zudem ein Büro in Frankfurt am Main.