Pema Gute Back-Tradition

Pema Vollkorn-Spezialiäten hat sich als Health-Food-Anbieter etabliert. „Ohne Zusätze“ ist zentraler Bestandteil der Strategie.

Mittwoch, 01. September 2010, 08:36 Uhr
Susanne Klopsch

Im Grundsatz hat sich nicht viel geändert. Denn bei Pema Vollkorn-Spezialiäten im Fichtelgebirge bäckt man schon seit Jahrzehnten Vollkornbrote ohne Zusätze. Aber erst in den vergangenen Jahren ist die Familie um Inhaber Franz Leupoldt und seine Ehefrau Dr. Laura Krainz-Leupoldt, Prokuristin und Mitgesellschafterin, dazu übergegangen, das Unternehmen auch in der öffentlichen Wahrnehmung als Health-Food-Anbieter zu verankern und den Verzicht auf Zusatzstoffe zu kommunizieren. „Es war die Überzeugung unseres Seniors, Heinrich Leupoldt, absolut naturreine Vollkornbrote anzubieten”, beschreibt Krainz-Leupoldt die Philosophie.

Aus Sicht der Weißenstädter Bäcker ist weniger mehr: „Das Potenzial für Free-from-Produkte ist im Prinzip unbegrenzt, da immer mehr Menschen von Allergien betroffen sind und gezielt nach diesem Produkten suchen”, sagt die Prokuristin. Dabei achteten die Konsumenten nicht nur auf unerwünschte Zutaten, der Blick auf ganz normale, essenzielle Bestandteile werde ebenfalls immer kritischer und genauer, denn schon Weizenmehl oder künstliche Säuerungsmittel führen aus ihrer Sicht bei einer steigenden Zahl von Konsumenten zu Problemen. Pema arbeitet ausschließlich mit Natursauerteig, der seit Jahrzehnten im eigenen Haus weitergeführt wird. Das Getreide für die konventionellen Produkte stammt ausschließlich aus Vertragsanbau in der Region, für die Bio-Produkte von „Bioland-“Bauern, ebenfalls aus der Region. Durch diese gewachsene Partnerschaft gebe es auch keine Beschaffungsprobleme.

Pema-Brote haben ein MHD von maximal sechs Monaten. „Unser Quellverfahren vor der Verarbeitung, das spezielle Nassmahl-Verfahren sowie sehr weiche Teige in Verbindung mit langen Backzeiten bei niedrigen Temperaturen bringen uns eine ganz erhebliche Frischhaltung. Den Schimmelschutz erreichen wir durch ein spezielles Verpackungs- und Pasteurisierungsverfahren”, beschreibt Dr. Krainz-Leupoldt. Das Brot-Sortiment umfasst mit allen Diät- und Sonderartikeln etwa 24 Produkte, von denen üblicherweise zwölf im LEH präsent sind. Das Unternehmen hat rund 120 Mitarbeiter. Neue Verbraucherschichten spricht das Traubenkernbrot an: Der erhöhte Anteil an Antioxidantien soll Alterungsprozesse verlangsamen.

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Dr. Laura
Krainz-Leupoldt, Prokuristin und Mit-
gesellschafterin bei Pema

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