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Social media Der Handel als Zuspieler?

Elena Kuss | 25. August 2020
Social media: Der Handel als Zuspieler?
Bildquelle: Oatsome

Dm verkauft Probierpackungen eines Start-ups, die nur online in normaler Packungsgröße bestellt werden können. Ein Zukunftsmodell von dem Handel und Hersteller profitieren.

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Seit Februar ist der Smoothie-Bowl-Hersteller Oatsome bei dm gelistet. Der Weg ins Regal war weit: 2018 gewann das Unternehmen den Start-next-Kontext, 2019 liefen erste Tests über Displayaktionen bei dm. „Das ist natürlich eine lange Wartezeit für uns als junges Start-up “, sagt Marc Garbella, Performance Marketing Manager bei Oatsome. Und der Platz in den Regalen ist knapp. Dm verkauft deshalb Probierpackungen stationär, online gibt es die normalen Verpackungsgrößen mit etwa acht Portionen. Dm erklärt: „In unseren dm-Märkten besteht die Möglichkeit, unsere Kunden durch die Einzelpackungen über die Produkte von Oatsome zu informieren, die sie damit kennenlernen und ausprobieren können. Bei Interesse stehen dann die größeren Packungen online zur Verfügung, die wir derzeit aufgrund von begrenzter Regalkapazität nur dort anbieten.“ Der Nachteil für dm: Natürlich kann die Smoothie Bowl nicht nur im Shop des Drogeriemarkts bestellt werden, sondern auch direkt über Oatsome oder Amazon. Der Handel wird also zu einem Zuspieler, der gar nicht so genau weiß, welche Kontaktpunkte der Kunde mit der Marke, nach dem ersten Kauf im stationären Handel, hat.

Win-Win für beide
Trotzdem liegt in der Kooperation für beide Seiten eine Chance: nämlich neue Kundengruppen zu erreichen. Und das ist auch belegbar. Der Begriff „oatsome dm“ ist beispielsweise einer der fünf häufigsten Google-Suchen, die im Zusammenhang mit der Marke Oatsome stehen. „Das zeigt das enorme Potenzial für die Kombination aus dem klassischen stationären Handel im Zusammenspiel mit starken Social-Commerce-Playern wie Oatsome“, so Garbella.