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Fleisch-Star-Talent 2014 Betriebe besucht, Horizont erweitert

Christina Steinheuer | 19. September 2014

Eine einmalige Gelegenheit, mal über den Tellerrand des eigenen Unternehmens zu schauen: So stellte sich für die Fleisch-Star-Talente 2014 die Reise dar, bei der die Gruppe Vorzeige-Betriebe der Branche besichtigte, die Fleisch herstellen oder dem Endverbraucher schmackhaft machen.

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Die Vielfalt der Fleisch-Branche erlebten die Fleisch-Star-Talente (Preisträger und Nominierte) bei einer zweitägigen Reise. Auf dem Programm standen sowohl ein inhabergeführter Familienbetrieb (Cornelius, bekannt für seine Pfälzer Spezialitäten), als auch zwei moderne Zerlege- und Produktionsbetriebe (das Edeka-Südwest-Fleischwerk in Rheinstetten und Kaufland Fleischwaren in Möckmühl ). Erstaunt und positiv überrascht waren die ehemaligen Azubis, die 2014 eine Nominierung im Wettbewerb Fleisch-Star-Talent geschafft hatten, dass sie überall von den Geschäftsführern persönlich begrüßt und durch die Betriebe geführt wurden. „Das hat man ja nicht mal im eigenen Unternehmen“, war ein Kommentar. „Irre, wie viel Zeit, sich die für uns genommen haben, und wie angenehm die Gespräche waren, auch weil man gemerkt hat, dass die sich für einen als Menschen interessieren“, lautete ein anderer.

Dass sie in ihrem Job etwas draufhaben, das haben Nane Remagen, Nathalie Jungerberg und Sören Redemann bewiesen (übrigens auch Jennifer Barthelmäs, Natascha Paudler und Mariana Both, die aus unterschiedlichen Gründen nicht dabei sein konnten/durften). Sonst hätten sie es im Wettbewerb nicht bis ins Finale geschafft. Unisono hat es den drei gefallen, andere Unternehmen mal von innen zu sehen und aus kompetentem Munde zu erfahren, wo dort der Schuh drückt und was getan wird, um Auszubildende von sich zu überzeugen.

Da Gastronomie überall im Handel ein Thema ist und darauf allmählich auch Hersteller-Betriebe reagieren, in dem sie spezielle Produkte entwickeln, war der Besuch bei „Made by Rewe“ in der Mall des Rewe-Centers in Heidelberg-Rohrbach spannend – auch weil Stefan Messner, Manager der verantwortlichen Rewe-Tochter Smart People GmbH, offen darüber sprach, dass das Konzept, wie die Gruppe es jetzt noch sehe und erlebe, im Herbst geändert würde. Es sei nicht selbstverständlich, und genau deshalb toll, wenn mal jemand zugebe, dass nicht alles immer nur rund laufe. Auch wenn Messner vom neuen Konzept nichts verriet, überzeugte er durch seine offene Art und Gastfreundschaft.

Von der Zukunftsmusik „back to the basics“ ging es bei der Besichtigung der beeindruckenden Fleisch- und Wurstbedientheke im Schwetzinger Rewe-Markt, hinter der Serviceleiter Uli Hauser und seine Mannschaft jeden Tag mit Leidenschaft und Spaß an der Arbeit einen hervorragenden Job machen. Vom Sortiment über die Frische und Sauberkeit bis hin zum aktiven Verkaufen und kompetent geführten Verkaufsgesprächen konnte die Gruppe erleben, wie man mit Erfolg verkauft und Kundenbindung lebt. Apropos Bindung: Die LP hält den Kontakt zu den Dreien.