Interview Hans-Philipp Okle Nahversorger-Marke - Pflichtsortiment

Mit dem neuen Landmarkt-Konzept setzt die Großhandlung Okle auf die Fortschreibung des Nahversorger-Konzeptes mit Wiedererkennungswert.

Donnerstag, 18. November 2010, 23:00 Uhr
Artikelbild Nahversorger-Marke - Pflichtsortiment
Der Landmarkt in Dürbheim (Bildquelle: Mertke)
Bildquelle: Mertke

Es existiert ein Pflicht-Sortiment mit rund 3.500 Artikeln. Ist Landmarkt ein Franchise-Konzept?
Nein. Natürlich richten sich unsere Marketing-Aktivitäten vor allem auf dieses Basis-Sortiment, das wir in unserem „Orderbuch des Wissens" zusammengestellt haben. Das Sortiment haben wir auf einen 400 qm großen Standard-Markt ausgerichtet. Mit wachsender Fläche steigen auch die Möglichkeiten, die Sortimente individuell zu erweitern. Mit Landmarkt geht keiner unserer Kunden eine weitergehende Verpflichtung ein. Unsere Leistungsmerkmale bleiben unverändert.

Wen haben Sie mit dem Konzept im Visier?
Landmarkt eignet sich für IK- und nah-&-frisch-Märkte. Das sind von unseren rund 400 Kunden etwa die Hälfte.

Was kostet dem Kaufmann eine Umstellung auf Landmarkt?
Wir rechnen für einen 400 qm großen Markt mit Kosten für die Fassade und Deko-Maßnahmen im Markt selbst von 7.000 bis 8.000 Euro.

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Ein Wahrzeichen soll der Landmarkt werden, ein Wahrzeichen für „beste regionale Einkaufskultur". Das hofft der Bürgermeister des kleinen Ortes Dürbheim, Alfred Pradel. Er war es auch, der die Realisierung des Standortes angestoßen hat. Der Markt arbeitet als Genossenschaft, der Pradel auch vorsteht.

Ziel des Neuauftrittes: Aus dem Bekenntnis zur Region heraus dem Standort ein unverwechselbares Profil geben. Das neue Konzept zielt auf bestehende „IK"- und „nah-&-frisch"-Märkte im Okle-Reich (etwa 50 Prozent der Okle-Kunden). Zu den optischen Elementen, die sich im Marktinneren fortsetzen, gesellt sich auch ein Grundsortiment mit rund 3.500 Artikeln (u.a. Bio, Demeter und Landliebe sowie regionale Lieferanten).

Neu ist ein Preiseinstiegssortiment unter „Jeden Tag" (wurde von der Bünting-Gruppe entwickelt), das Schritt für Schritt innerhalb der Markant ausgebaut werden soll. Die alten Einstiegsmarken der Markant bleiben bestehen.

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Bild öffnen Der Landmarkt in Dürbheim (Bildquelle: Mertke)
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