Feinkost und Delikatessen Meerrettich - Tipps für den Handel

Die scharfe Wurzel ist Basis für eine Vielzahl feinköstlicher Produkte. Ihr Anbau ist aufwendig und verlangt noch viel Handarbeit.

Dienstag, 18. Juni 2013 - Warenkunden
Dieter Druck
Artikelbild Meerrettich - Tipps für den Handel
Bildquelle: Shutterstock, Schamel Meerrettich GmbH & Co. KG

Inhaltsübersicht

Tipps für den Handel

Zweitplatzierungen: Meerrettich-Impulskäufe werden durch Zweitplatzierungen bei der Fleisch-, Wurst- und Fischtheke erzielt.

Aktionen: Meerrettich hat das ganze Jahr Saison. Nachhaltige Mehrumsätze sind bei einem Feinkostprodukt wie Meerrettich erfahrungsgemäß nicht über Preissenkungen zu erreichen, sondern vielmehr über Verwendungstipps, persönliche Verkostungen und Verbundaktionen mit Wurst, Fleisch und Fisch.

Angebot: Es wird heute im Handel eine ganze Reihe unterschiedlicher, feinköstlicher Meerretticherzeugnisse angeboten. Das ist zum Beispiel der Tafelmeerrettich, der mit Essig und Öl tafelfertig zubereitet ist. Beim Sahnemeerrettich wird Sahne zugegeben. Weitere Feinkosterzeugnisse sind Gemüse-Meerrettich, das ist ein ergiebiger Basis-Meerrettich mit extra hohem Meerrettichanteil, Meerrettich ohne Essig und Gewürze, Frucht-Meerrettich (Zubereitungen mit Preiselbeeren, Äpfeln, Orangen usw.), Meerrettich mit Raspeln (z. B. Raspelstix) – eine Meerrettich-Zubereitung mit reibfrischen Raspeln –, sowie Meerrettich-Raspeln (z. B. Steirer Kren) pure Meerrettich-Raspeln (nur im Kühlregal).

Wissenscheck
Schamel-Meerrettich-Museum im fränkischen Baiersdorf (PLZ: 91083), Judengasse 11

Die Warenverkaufskunde erscheint reglemäßig als Sonderteil im Magazin Lebensmittel Praxis. Wir danken der Schamel Meerrettich GmbH & Co. KG für den fachlichen Rat und das zur Verfügung gestellte Bildmaterial.