Beliebter Snack Schokoriegel - Seite 2

Rund 30 kg Süßwaren konsumiert jeder Bundesbürger pro Jahr. Zu den Rennern im Süßwarenregal und in der Kassenzone zählen Schokoriegel. Ein Einblick in die Herstellung der Snacks.

Freitag, 10. September 2010 - Warenkunden
Bettina Röttig

Inhaltsübersicht

Dann geht es weiter mit der nächsten Schicht – beispielsweise Karamell. Verschiedene Rohstoffe werden gemischt, gekocht und gebräunt, so dass eine dickflüssige Karamellmasse entsteht, die maschinell auf den Keks aufgetragen wird. Jetzt ist der Riegelrohling fertig und wird in die richtige Länge geschnitten. Was jetzt noch fehlt, ist der Schokoladenüberzug. Die Rohlinge werden auf dem Gitterband durch die Überzugsmaschine (auch „Enrober“ genannt) transportiert. Dabei durchlaufen sie einen Schokoladenwall, der dafür sorgt, dass die Riegel komplett mit Schokolade überzogen werden. Verschiedene, präzise gesteuerte Gebläse sorgen dafür, dass eventuell noch überschüssige Schokolade abläuft. Durch Regulierung des Luftstroms lässt sich auch die Dicke des Überzuges exakt einstellen. Die fertigen Schokoriegel mit der noch warmen Schokolade müssen nun ein drittes Mal in die Kühlung.

Der gesamte Produktionsablauf wird kontinuierlich überwacht und überprüft. Bevor es an das Verpacken der Riegel geht, kontrollieren Produktionsmitarbeiter diese noch einmal optisch auf Fehler. Unter anderem werden Farbe, Gewicht und Feuchtigkeit mit einem Messgerät überprüft und die Riegel sensorisch nach festgesetzten Qualitätsregeln getestet. Jetzt erst gelangen sie über Transportbänder in den Verpackungsbereich, wo sie, je nach Produkt, zuerst einzeln oder zu zweit, dann in Showboxen oder Beuteln verpackt werden.

Tipps für den Handel

Schokoriegel sind klassische Impulsartikel. Daher sollten sie im Handel dort platziert werden, wo die höchste Anzahl an Kundenkontakten erreicht werden kann. Dies ist beispielsweise im Eingangsbereich der Fall, aber auch am Kopf oder Anfangsbereich der Regalreihe. Zusatzumsätze lassen sich über Zweitplatzierungen realisieren. Schokoladenwaren sind generell empfindlich gegenüber Feuchtigkeit, Licht und Temperaturschwankungen. Somit muss beim Warenhandling einiges beachtet werden. Die Lagertemperatur sollte zwischen 12 und 20 Grad Celsius liegen und möglichst konstant sein. Häufige Temperaturschwankungen können Qualitätsmängel wie Fett oder Zuckerreif verursachen. Zudem sollten Schokoladenerzeugnisse nicht in der Nähe von stark riechenden Produkten gelagert werden, da die Gefahr besteht, dass sie deren Geruch annehmen.

Mehr Informationen zum Thema Schokoriegel:
www.mars.de
Weitere Informationen rund um Kakao und Schokolade unter www.theobroma-cacao.de.