Nach Funden auf drei Hühnerhöfen im niedersächsischen Kreis Aurich wurden unter anderem Proben vom Boden und von der Einstreu genommen, teilte das Landwirtschaftministerium mit. Auch andere Materialien sollen untersucht werden, etwa Proben der Stallisolierung. Unter anderem soll geklärt werden, ob die Erhöhung der Belastung in den Eiern in den Betrieben zu suchen ist oder ob möglicherweise auch die Lage der Höfe eine Rolle spielt.
Unterdessen ermittelt die Bielefelder Staatsanwaltschaft wegen des Verdachts der Bodenverunreinigung auf einem Biohof in Stemwede. Es werde geprüft, ob illegal gefährliche Stoffe auf dem Hof entsorgt wurden. Darüber hinaus ist gegen ein Labor in Kiel ein Ordnungswidrigkeits-Verfahren eingeleitet worden. Das Institut steht in Verdacht, die örtlichen Behörden über erhöhte Dioxinwerte in untersuchten Eiern zu spät unterrichtet zu haben.
Welche Mengen von Dioxin-belasteten Eiern in den Handel bzw. bis zum Verbraucher gelangt sind, ist aber weiterhin unklar. Die Behörden weisen dennoch darauf hin, dass nach wie vor keine akute Gesundheitsgefährdung bestehe, wenn man solche Eier esse.
Eier Lage ist unübersichtlich
Die Behörden mehrerer Bundesländer suchen nach den Ursachen der Dioxin-Verseuchung von Hühnereiern, nachdem nun auch in Baden-Württemberg, Hessen, Berlin und Rheinland-Pfalz mit Dioxin verunreinigte Eier aufgetaucht sind.
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