Alkoholfreie Getränke Mehrweg verliert nur noch leicht

2010 ist der Mehrweganteil bei (alkoholfreien) Getränke-Verpackungen um einen Prozentpunkt gesunken. Mehrweg macht nicht mal mehr ein Viertel der Verpackungen bei alkoholfreien Getränken im Haushaltsverbrauch aus, Einweg mehr als drei Viertel.

Donnerstag, 10. Februar 2011, 12:28 Uhr
Lebensmittel Praxis

„Die Dynamik der Vorjahre im Trend zu Einweg ist nicht mehr zu beobachten. Mehrweg bleibt eine marktrelevante Packung", analysiert dazu der Präsident der Wirtschaftsvereinigung alkoholfreier Getränke e. V. (wafg), Dr. Klaus Stadler. Seit dem Jahr 2003 zeigten die Daten der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) ein deutliches Abflachen des Anstiegs der Einwegquote. Dennoch ging die Mehrwegquote von 57,3 Prozent (2003) auf nun noch 23,2 Prozent (2010) zurück. Gleichzeitig legte Einweg von 42,7 auf 76,8 Prozent zu.

Die meistgekaufte Gebindeform bei alkoholfreien Getränken bleibt mit einem Marktanteil von 51,9 Prozent die 1,5-l-PET-Einwegflasche. Kartonverpackungen liegen bei 6,6 Prozent und haben damit gegenüber dem Vorjahr leicht an Marktanteilen verloren. Die Dose ist wieder da, ist aber mit 0,1 Prozent noch nicht breit etabliert. Im Mehrwegbereich bedeutend sind sowohl Glasverpackungen (10,3 Prozent) als auch PET-Verpackungen (12,9 Prozent).

Der Vertriebsanteil der Discounter bei alkoholfreien Getränken geht erstmals seit Jahren leicht zurück und liegt 2010 bei 55,3 Prozent (2009: 55,7 Prozent). Der Verbraucher bevorzugt nach den Erhebungen der GfK wieder stärker SB-Warenhäuser (18,8 Prozent, +0,5) sowie Supermärkte und den traditionellem Einzelhandel (16,1 Prozent, +0,6). Weiter an Boden verlieren Getränkefachmärkte, deren Anteil bei alkoholfreien Getränken auf 7,6 Prozent (-0,6) sinkt.

Anzeige

SSI Schäfer

Moldauische Weine erobern den deutschen Einzelhandel

Ausgezeichnete Qualität, authentische Rebsorten und attraktive Preise: Moldauische Weine erobern Schritt für Schritt den deutschen Einzelhandel.
Jetzt mehr erfahren

Neue Produkte

Produkt des Jahres 2026