Auch die Anhebung der französischen Biersteuer um 160 Prozent zum 1. Januar 2013 hemmte den Umsatz, der etwa zu einem Fünftel aus Frankreich kommt. Zum einen hätten die Menschen deshalb weniger Bier getrunken, zum anderen hätten viele wegen der Steuererhöhung Ende 2012 noch Bevorratungskäufe getätigt. Beim Ergebnis konnte das Unternehmen - nach eigenen Angaben eine der größten deutschen Brauereigruppen in Familienbesitz - zulegen: Weil wegen des geringeren Umsatzes weniger Sachkosten anfielen und geplante Einsparungen griffen, stieg das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) von 5,33 Mio. Euro auf 6,46 Mio. Euro. Der Überschuss legte von 2,07 Mio. Euro um 37,5 Prozent auf 2,85 Mio. Euro zu. Die Mitarbeiterzahl sank um 12 auf 385. Mit neuen Produkten, Auslandsmärkten und Vertriebskooperationen will Karlsberg künftig weiter zulegen: Für 2014 wird ein Gewinn von 3 bis 3,3 Mio. Euro erwartet, zum Umsatz gab es keine Angaben. Für den Standort Homburg sind bis 2017 Investitionen von 45 Mio. Euro vorgesehen.
Karlsberg Gewinnsteigerung
Schlechtes Wetter und die Erhöhung der Biersteuer in Frankreich haben den Umsatz der Karlsberg Brauerei 2013 gedrückt. Der Bierabsatz fiel wegen des Wetters in den ersten sechs Monaten des vergangenen Jahres geringer aus. Die Erlöse sanken im Vorjahresvergleich um 7,1 Prozent auf 148,4 Mio. Euro, wie die Karlsberg Brauerei mitteilt.
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