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Rewe Tönnies Treffpunkt Odenthal-Mitte

Andrea Kurtz | 27. Februar 2019
Rewe Tönnies: Treffpunkt Odenthal-Mitte
Bildquelle: Carsten Hoppen

 Der Rewe von Dietmar Tönnies liegt im Zentrum der Gemeinde Odenthal. Hier treffen die Bewohner auf hochwertige Lebensmittel, regionales Bier, einen heiß begehrten Mittagstisch − und alle rühmen die Herzlichkeit der Mitarbeiter

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Ein Forsthaus haben sie auch: Dietmar und Franzis Tönnies sind nicht nur überzeugte Rewe-Kaufleute in der rheinisch-bergischen Gemeinde Odenthal, sondern sie nutzen seit Kurzem auch die neben ihrem 800 Quadratemeter großen Supermarkt gelegene ehemalige Forstverwaltung des Prinzen Hubertus zu Sayn-Wittgenstein-Berleburg für Veranstaltungen, Workshops, Ausstellungen und anderes, was im Dorf benötigt wird. Bis zu 120 Personen können bewirtet werden. Die Möbel und Einrichtungsgegenstände hat Franzis Tönnies zum Teil selbst bemalt und in alten Gaststätten gesammelt, passend alles zum Flair des Fachwerkhauses.
Ihren Rewe-Markt nebenan haben die beiden Tönnies 2018 komplett erneuert. Vom 12. Juli bis 8. August, pünktlich zu den Sommerferien, wurde geschlossen. Der ehemalige Eingangsbereich, zum Teil für regionale Produkte, zum Teil vom Bäcker Lob (in Konzession in der Vorkassenzone) genutzt, wurde der jetzt rund 80 Quadratmeter großen Obst- und Gemüseabteilung zugeschlagen und beherbergt jetzt die Bio-Ware.

Moderner Auftritt mit LED
Aus den drei Rewe-Ladenkonzepten suchten sich die Odenthaler Kaufleute die für sie passenden Elemente aus. So gibt es für Obst und Gemüse dreistufige Regale mit LED-Beleuchtung und elektronischen Preisetiketten. Eine umfangreiche Salatbar (heiß begehrt bei den Schülern des nahen Schulzentrums) sowie eine Bar für lose Nüsse und Trockenfrüchte runden das Sortiment ab. Die 250- und 500-Gramm-Schalen für Salat und Mittagsmenüs sind aus recyceltem Material; die PET-Folie zur Abdeckung stammt aus wiederverwerteten Flaschen. Das ergänzt die neuen Rewe-Obstnetze und Papiertüten für das Sortiment bestens.Mit den schwarzen schmaleren Plastikkörben auf den Regalen wird noch experimentiert; die Körbe für die Exoten und Zusatzplatzierungen sind gesetzt und schaffen zusätzlich Atmosphäre auf dem Boden aus brauen Fliesen und der Mischung aus hellen Holz- beziehungsweise schwarzen Gitterregalen.

Neue Grosszügigkeit
Durch die LED-Lampen im gesamten Markt und die neue, gradlinige Positionierung der Metallregale, die nur eine Rückwand haben, entstand auf der beschränkten Fläche deutlich mehr Raum für die knapp 15.000 Artikel. Platziert wurde nach Frühstück, Mittagessen, Wein und Spirituosen sowie Nonfood wie Kosmetik, Presse und Tschibo. Auch hier ist noch Bewegung drin, erklärt Dietmar Tönnies. So will er das Strumpfregal straffen und dafür wieder Naturkosmetik ins Sortiment bringen. Die vier Areale wirken abgetrennt; das gibt beispielsweise im Bereich Presse keine Rückstaus zur Kasse. Zweitplatzierungen gibt es nur im Bereich der beiden Doppelkassen; diese sind auch deutlich platzsparender als die vier Kassen, die vorher genutzt wurden. Dort gibt es auch einen kleinen feinen Getränkebereich, auch gekühlt; die große Auswahl findet sich im rund 200 Meter entfernten Getränkemarkt. Kopfregale werden jetzt mit vielfältigen Produkten bestückt, um jeden Platz auszunutzen. „Wir konnten unseren Markt ja nicht größer machen, nur optimal für die Ware nutzen“, erklärt Dietmar Tönnies. Und die ändert sich ständig, denn Kundenwünsche und spezielle Nachfragen nach Produkten werden gern bedient. Die regionalen Produkten sind nicht gesondert platziert, sondern ziehen sich durchs ganze Sortiment: Eier vom Bauer Steffens, Molkereiprodukte vom Thomashof, Käse von Jules Käsekiste, Haferkleie von Vitaltaler und das selbst kreierte Odenthaler Landbier packen Kunden gern in den ‚Odenthaler Büggel‘ – die Tönnies-Einkaufstasche. Zwei Stirnwände gehören den Kühlregalen beziehungsweise der Tiefkühlkost; rund 34 Meter geben dem Markt jetzt mit rahmenlosen Regalen von Seco und LED-Beleuchtung eine lichte Begrenzung. Die dominierende Seitenwand aber gehört der Frische: Fisch an jedem Wochentag, Käse (mit dahinter platziertem Käse-Kühlschrank) und dann rund fünf Meter für Wurst, Fleisch und Mittagstisch. Hier gibt es unter anderem Rindfleisch eines örtlichen Metzgers; von diesem stammt auch der Kontakt zu einem regionalen Züchter für Bio-Lamm. Das Mittagessen wechselt täglich; der Fokus liegt auf Hausmannskost. „Wir wollten uns bewusst abgrenzen von der chinesischen oder italienischen Gastronomie um uns herum“, sagt Dietmar Tönnies. Die Transportschalen für Mittagessen oder Suppe sind biologisch abbaubar und können in der Mikrowelle verwendet werden. Wurstsalate, Roastbeef, Wurst, Fleischkäse oder Käse-Aufstriche werden in der offen einsehbaren Küche hinter der Theke selbst hergestellt. Knapp 60 Prozent Frischeanteil hat der Markt.

60 freundliche Mitarbeiter
15 Mitarbeiter sind allein für Frische zuständig. Insgesamt sind es 60, davon sieben Azubis. Drei davon sind Migranten – aus dem Irak, aus Afghanistan und aus Algerien. Von der integrierten Gesamtschule Holweide sind nach einem Praktikum Marius Ring und Johannes Mann als Verstärkung geblieben. Johannes Mann hat inzwischen seine Verkäufer-Ausbildung abgeschlossen und sorgt als Boulderer dafür, dass im Instagram-Account des Marktes (rewe_odenthal) Abwechslung herrscht. Dietmar und Franzis Tönnies sind zu Recht stolz auf die familiäre, freundliche Atmosphäre in ihrem Markt – und diese Ausstrahlung steckt an.