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Hit Sütterlin Aachen Volltreffer am Tivoli

Sonja Plachetta | 24. Oktober 2017

Hit Sütterlin ist bei Obst und Gemüse, Convenience, Käse sowie Wein besonders stark. Auch bei digitalen Projekten ist die Aachener Familie Vorreiter.

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Benedikt Sütterlin zögert keine Sekunde, wenn er den Erfolg des Hit-Markts am Aachener Fußballstadion Tivoli beschreiben soll: „Der Laden ist ein Volltreffer.“ Das knapp 2.000 qm große Geschäft, das seine Familie seit 2014 betreibt, sei „extrem profitabel unterwegs“. Im vergangenen Jahr lag der Brutto-Umsatz bei 15,6 Mio. Euro.

Fakten
  • Adresse: Hit Sütterlin, Krefelder Str. 199, 52070 Aachen
  • Eröffnung: 17. März 2014
  • Verkaufsfläche: 1.902 qm
  • Mitarbeiter: 53 (ohne Fleisch/Wurst)
  • Brutto-Umsatz 2016: 15,6 Mio. Euro
  • Durchschnittsbon: 23,50 Euro
  • Öffnungszeiten: Mo.-Sa., 8-22 Uhr

Der Markt liegt an der Krefelder Straße, einer Haupteinfallstraße nach Aachen, die laut Sütterlin jeden Tag 30.000 Autos passieren. Gerade Pendler kaufen dann gern im Hit-Markt Tivoli ein. „Zwischen 18 und 19 Uhr ist montags bis freitags unsere stärkste Stunde“, sagt der 30-Jährige.

Steckenpferde der Sütterlins sind Obst und Gemüse, die Käsetheke und die Weinabteilung. Mit Obst und Gemüse, der Salatbar sowie dem Convenience-Sortiment aus der markteigenen Frischeküche erzielten sie fast 20 Prozent des Gesamtumsatzes. Der Anteil von Käse in Bedienung liegt bei fast 5 Prozent. Bei Wein und Spirituosen bietet die Händlerfamilie ihren Kunden rund 1.000 Artikel an. Eine Besonderheit ist der Weinautomat. Acht Flaschen stehen darin bereit, die Interessierte kostenlos probieren dürfen. „Das bringt viel Drive auf einzelne Artikel“, sagt Sütterlin. Die Kunden würden angefixt, und er brauche weniger Rabattierungen, um Absatz zu erzielen.


Die Fleischabteilung wird nicht von Sütterlins, sondern von der Hit Frische betrieben. Benedikt Sütterlin findet diese Lösung gut. Zahlreiche Kollegen wendeten viel Zeit für die Fleischabteilung auf, das falle bei ihnen weg. Er kann sich um andere Themen kümmern. Dazu zählen unter anderem die Smoothie-Bar, die Kaffeerösterei oder die Selbstbedienungskassen – und viele digitale Projekte wie Beacons, einen Lieferservice oder die Bestellung über Amazons Sprachassistenten Alexa, für die er und sein Bruder Maximilian sehr offen sind.