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Kaiser's Fischthekenkonzept So gut wie nichts wird auf Eis gelegt?–?alles befeuchtet

| 24. August 2012

Das Fischthekenkonzept von Kaiser’s in der Region Berlin setzt auf bestmögliche Frische durch Befeuchtung statt Lagerung auf Eis. Kunden haben sich umgewöhnt.

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Man brauche Mitarbeiter, die Ahnung von Fisch haben, ihre Kunden kennen und das Konzept überzeugend erklären, beschreibt Horst Kessler, Leiter der Kaiser’s-Filiale an der Berliner Hohefeldstraße die größte Herausforderung des „neuen“ Fischthekenkonzepts von Kaiser’s. Vor fünft Jahren brachte der Regionsmanager Tobias Tuchlenski aus Kanada die Idee und im Nachgang auch gleich ein paar Theken mit: Fisch liegt dort nicht auf Eis, sondern wird befeuchtet. Das sei für die Frische viel besser, denn so würden Filets z.B. kein Wasser mehr ziehen, erklärt Andreas Bachmann, Leiter der Qualitätssicherungsmanager.

Wo vor fünf Jahren 30 Salate standen, werden heute auf 60 cm ganze Fische präsentiert (6-8 Sorten, auf Eis gelagert, denn ganze Fische ziehen kein Wasser), dann folgen 60 cm Fischfilets (6-8 Sorten), 60 cm Fischspezialitäten (4 Artikel Mariniertes), 60 cm Räucherware (8 Artikel) und 60 cm Salate (9 Artikel). Der Thekenaufbau ist immer gleich, die Theke überall 3,75 m lang. Wo es baulich möglich ist, werden diese Theken eingebaut. Aktuell sind es in der Region Berlin 81. Das Möbel, das an europäische Verhältnisse angepasst von der Firma Arneg gebaut wird, ist auffällig: oben liegt die Bedienungsware, unten in einem offenen Bereich die kühlpflichtigen SB-Artikel. Seit Neuestem werden LED-Leuchten statt Neonröhren eingebaut. Getestet wird in drei Abteilungen außerdem ein Räucherofen. Den, aber vor allem seine bestens qualifizierte Abteilungsleiterin Daniela Miebs will Kessler nicht missen. Der Grund: Der Umsatzanteil von Fisch in Bedienung (dazu zählt nicht die SB-Ware aus der Theke) liegt bereits bei 2 Prozent - und steigt.

Bildquelle: Steinheuer