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Fuhrpark Für jeden Zweck

| 21. Oktober 2011

Mit dem Modelljahr 2012 schickt der italienische Autobauer Fiat eine grundlegend überarbeitete Nutzfahrzeug-Flotte in den Markt.

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Fiat Professional deckt mit den Baureihen Ducato, Scudo, Doblo und Fiorino eine breite Palette gewerblicher Einsatzbedingungen ab.

Ducato: 30 Jahre sind seit der Vorstellung des Urmodells vergangen, mehr als 2,2 Mio. Exemplare wurden verkauft – der Fiat Ducato ist damit einer der meistverkauften Transporter Europas und der in Deutschland meistverkaufte Import-Transporter. Der neue Ducato wird ausschließlich mit Triebwerken angeboten, deren Emissionswerte die Grenzen der Euro-5-Norm einhalten. Zur Wahl stehen vier verbrauchsarme Multijet-Turbodiesel-Motoren mit einem Leistungsspektrum zwischen 85 kW (115 PS) und 130 kW (177 PS). Erstmals im Ducato erhältlich sind eine Start&Stopp-Automatik, die Traktionskontrolle Traction+ sowie die Spritspar-Software eco:Drive Professional.

Angeboten wird der Ducato in drei Radständen, vier Karosserielängen sowie drei Aufbauhöhen für den Kastenwagen. Das Ladevermögen reicht von 8 bis 17 m³. Das maximal zulässige Gesamtgewicht erreicht je nach Modell bis zu 4 t, bei maximal 2 t Nutzlast. Bestellbar sind insgesamt 2.000 mögliche Konfigurationen. Damit kann das Fahrzeug optimal auf den vorgesehenen Einsatzzweck ausgerichtet werden.

Scudo: Der vielseitige Transporter wird in den beiden Modellvarianten Scudo und Scudo SX angeboten. Weiterhin im Angebot bleibt das auf dem Scudo Kastenwagen 10 basierende Einstiegsmodell, das zur besseren Unterscheidung als Scudo Business vermarktet wird. Zusätzlich steht auch wieder die Karosserieversion Kombi teilverglast zur Verfügung, die als Lkw zugelassen ist.

Die in drei Leistungsstufen angebotenen, durchweg nach Euro 5 eingestuften Turbodiesel-Triebwerke sind jetzt noch effizienter. So bleibt beim Basismotor mit 1,6 l Hubraum die Leistung mit 66 kW (90 PS) zwar identisch; abhängig vom Karosserietyp verbraucht der Scudo 90 Multijet jedoch 4 bis 8 Prozent weniger Kraftstoff als das bisherige Modell. Neu im Angebot ist der 130 Multijet, ein 94 kW (128 PS) leistender 2.0 l Turbodiesel. Trotz im Vergleich zum Vorgänger um 8 PS gesteigerter Leistung liegen die Verbrauchswerte um 6 bis 7 Prozent niedriger. Unverändert bleibt die Topvariante Scudo 165 Multijet Power, deren 2.0 l Turbodiesel 120 kW (165 PS) leistet.

Doblò Cargo: Der Fiat Doblò Cargo hat alle Eigenschaften, die einen modernen Citytransporter auszeichnen. Der „Van of the Year 2011“ bietet großes Ladevolumen und hohe Nutzlast, ist praktisch in der Handhabung, variabel, wendig und komfortabel. Leichtes Be- und Entladen erlaubt die 1.175 mm hohe Schiebetür auf der Beifahrerseite. Eine Schiebetür auf der Fahrerseite gibt es als Extra. Das Nutzvolumen lässt sich mit der Hochdachversion auf 4,2 m³ vergrößern. Der Doblò Cargo Maxi bietet mit längerem Radstand (3.105 mm) und einem um 380 mm längeren Laderaum sogar ein Ladevolumen von 4,6 m³.

Neben einem 70 kW (95 PS) starken 1.4 l Benziner kommen imDoblò Cargo drei Multijet-Turbodiesel zum Einsatz: ein 1.3 l Multijet 16V mit 66 kW (90 PS) (Höchstgeschwindigkeit 146 km/h, Verbrauch 5,4 l/100 km kombiniert); ein 74 kW (100 PS) starker 1.6 l Multijet (Höchstgeschwindigkeit 164 km/h, Verbrauch 5,8 l/100 km kombiniert) und ein 2.0 l Multijet-Turbodiesel mit 99 kW (135 PS). Der Doblò Cargo Natural Power kann wahlweise mit Erdgas oder Benzin betrieben werden. Sein 1.4 l Turbobenziner leistet 88 kW (120 PS) und verleiht den Natural Power-Versionen eine Höchstgeschwindigkeit von 172 km/h. Grundsätzlich ist der Doblò Cargo Natural Power auf Erdgasbetrieb ausgelegt, wobei der Fahrer jederzeit mit einem Schalter im Cockpit auf Benzinbetrieb umschalten kann. Wenn der Gasdruck auf einen zu niedrigen Wert sinkt (leere Tanks), wird zudem automatisch auf Benzinbetrieb umgeschaltet.

Fiorino: Der kleinste Transporter in der Fiat-Palette ist maßgeschneidert für den Einsatz in der Stadt. Der Fiorino wird als Kastenwagen, als Kombi sowie in den Modellversionen Adventure angeboten. Als Kastenwagen bietet der Mini-Transporter ein Ladevolumen von bis zu 2,8 m³. Dank des im Fahrzeugboden versenkbaren Beifahrersitzes kann der Kleintransporter auch bis zu 2,5 m lange Gegenstände transportieren. Eine Schiebetür auf der Beifahrerseite erlaubt leichtes Be- und Entladen. Gegen Aufpreis gibt es auch eine Schiebetür auf der Fahrerseite.

Für den Fiorino werden drei Motorversionen angeboten, die den Anforderungen der Emissionsnorm Euro 5 entsprechen. Der 1.4 l Benziner leistet 54 kW (73 PS) bei einem Verbrauch von kombiniert 6,9 Liter/100 km. Der 1.3 l Multijet-Turbodiesel ist mit 55 kW (75 PS) ähnlich stark motorisiert und verbraucht kombiniert 4,5 Liter/100 km. Vorbildlich ist der Diesel auch bei den Emissionswerten mit nur 114 Gramm CO2/km. Der 1.3 l Multijet-Turbodiesel ist auch mit einer erhöhten Leistung von 70 kW (95 PS) verfügbar.