Energiemanagement Zeitenwende beim Licht

Inkoop erstrahlt in Ganderkesee in neuem, energie- und stromsparenden Licht. Dadurch konnte der Energieverbrauch um 60 Prozent gesenkt werden. Zudem wurde am Standort eine neue Ladesäule installiert.

Montag, 26. September 2022 - Management
Matthias Mahr
Artikelbild Zeitenwende beim Licht
Bildquelle: EWE

Von der Zeitenwende ist in den vergangenen Monaten oft die Rede gewesen. Investitionen in energieeffiziente Beleuchtung haben bei steigenden Strombezugskosten eine besondere Wucht bekommen, weiß auch Inkoop-Geschäftsführer Bernd Oetken. Das Potenzial ist groß. In Ganderkesee vor den Toren Bremens beeindrucken die Zahlen, die unter dem Strich der Lichtsanierung stehen (Grafik auf Seite 43). Über 15.000 Euro Stromkosten werden pro Jahr künftig bei derzeitigen Preisen gespart.

Inkoop-Partner EWE sorgte für ein Rundumpaket beim gesamten Lichtsystem. Thomas Schmidt ist Key-Accounter bei EWE, er sagt: „Licht ist eine unserer Dienstleistungen. Unsere Partner erhalten durch uns eine herstellerunabhängige Beratung, die auch die Beantragung der Fördermittel umfasst.“

Derzeit ist Druck auf dem Kessel: Ab August 2023 werden aufgrund der EU-Öko-Design-Richtlinie in Euro-pa keine T5- oder T8-Lichtröhren mehr angeboten. Auch deshalb plant Inkoop, die verbliebenen Märkte umzurüsten. Da der Markt in Ganderkesee erst 2014 bezogen wurde, mussten nur die T5 Leuchteneinsätze gegen energieeffiziente LED- Sanierungsträger ausgetauscht werden. Das Trägerschienensystem in den Gängen blieb erhalten. Die neue Lichtinstallation spart nicht nur Strom und CO2 ein, sie steigert auch die Attraktivität des Marktes, da die Warengruppen nun unterschiedlich akzentuiert beleuchtet werden können, betont Oetken.

Ladesäule gehört zum guten Ton
Inkoop investierte in Ganderkesee zudem in eine neue, schnellere Ladesäule (APC-Lader), die ebenfalls von EWE umgesetzt wurde. Zwar weise der Gesetzgeber inzwischen auf das Vorhalten von Ladestationen hin, so Oetken, aber für Inkoop gehöre diese Dienstleistung ohnehin selbstverständlich zur Infrastruktur. Auch weil auf diesem Weg der Kunde gebunden und das Image der Inkoop-Märkte gepflegt werden kann.