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Ausbilder des Jahres 2018 Die Leuchttürme

Heidrun Mittler | 27. September 2018
Ausbilder des Jahres 2018: Die Leuchttürme

Bildquelle: Peter Eilers

Besondere Menschen und tolle Projekte, stilvolles Ambiente und ausgelassene Feierstimmung: Bei der Preisverleihung des LP-Wettbewerbs „Ausbilder des Jahres 2018“ passt alles. Wohltuend für eine Branche, deren Ausbildungsleistung oft in der Kritik steht.

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Sie ist besser als ihr Ruf , die Ausbildung im Lebensmittel-Einzelhandel (LEH). Auch, wenn die Branche zurzeit medial erneut am Pranger steht und sich harte Vorwürfe vom Deutschen Gewerkschaftsbund anhören muss. Natürlich darf man die Unzufriedenheit vieler Azubis nicht kleinreden. Und die so kritisierten Arbeitgeber sollten alles daran setzen, ihren Umgang mit den jungen Leuten zu ändern!

Aber die „schlechten“ Arbeitgeber machen eben nur einen Teil der Branche aus. Bei der Preisverleihung „Ausbilder des Jahres 2018“ präsentierten LP-Redakteurin Heidrun Mittler und Chefredakteur Reiner Mihr das genaue Gegenteil: Sie zeichneten im Beisein von über 100 Händlern und Personalentwicklern die besten Ausbilder und ihre Konzepte aus. Die Leuchttürme der Branche eben, deren Ideen zur Nachahmung empfohlen sind.

Nominierte auf einen Blick

Kategorie Super- und Verbrauchermärkte

  1. Christian Klotz, Tegut Göttingen
  2. Robert Majcen, Elli-Markt Lipperode
  3. Thorsten Pankow, Tegut Offenbach

SB-Warenhäuser und C&C-Märkte

  1. Nadine Bayer, Metro C&C, St. Augustin
  2. Andrea Kleinlützum und Michael Wienke, Real, Moers
  3. Thorsten Mayer, Kaufland Vilshofen

Selbstständiger Handel

  1. Sonja und Markus Lischka, Rewe Lischka, Landsberg am Lech
  2. André Fleck, Edeka Fleck, Hofbieber
  3. Stella Wodtke, Akzenta, Wuppertal

Handelszentralen

  1. Edeka Südwest, Susanne Pfunder
  2. Globus Logistik, Christina Woog
  3. K&U-Bäckereien, Corinna Krefft-Ebner

Kreativ-Cups (gleichwertig)

  • Benjamin Brähler, Tegut-Zentrale: „Die Zeichen stehen auf Grün!“
  • Thorsten Mayer, Kaufland Vilshofen: „Fair-Play-Cup“

Soziales Engagement
Ministerialdirigent Boris Petschulat vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie bescheinigte den Nominierten des Wettbewerbs, dass sie ihre Schützlinge nicht nur fachlich hervorragend ausbilden. Er lobte auch ihr großes soziale Engagement. Herausragend ist zum Beispiel die Leistung einiger Händler, denen es gelingt, geflüchtete Menschen in den Arbeitsalltag zu integrieren. Und das, obwohl die Bürokratie ihnen eine ganze Reihe von Steinen in den Weg legt. Dieses Engagement schildern wir ausführlich in der nächsten LP-Ausgabe, mit Praxisbeispielen und auch kritischen Stimmen.

Doch damit nicht genug, die Nominierten und Preisträger „Ausbilder des Jahres 2018“ sind auf vielen Feldern aktiv: Sie motivieren ihre Azubis, gesellschaftliche Schieflagen zu erkennen und bewusst dagegen anzugehen. Daraus entstehen viele Aktionen in den Märkten, bei denen die jungen Leute Würstchen, grillen, Kuchen backen oder komplette Fußballturniere veranstalten. Der soziale Gedanke ist immer mit dabei: Das gesammelte Geld kommt Menschen zugute, die Hilfe benötigen.