Blumen im Sortiment Farbe und Frische - Seite 2

Viele Kunden kaufen gern im Supermarkt Schnittblumen. Noch mehr würden zugreifen, wenn die Ware durch Frische lockt. Ergebnisse einer LP-Befragung.Schnittblumen sind für den Lebensmittelhandel ein interessantes Sortiment – allerdings muss man es ernst nehmen.

Freitag, 27. August 2010, 15:04 Uhr
Heidrun Mittler

Größte Sünde: Verwelkte Blumen in der Präsentation

Welche Fehler der Käufer nicht duldet und den Händler mit Kauf-Verweigerung straft, zeigt die nebenstehende Grafik: Gedanklich ausklammern kann man die 40 Prozent der Befragten, die kein Interesse und keinen Spaß an Schnittblumen haben – die wird man auch mit den schönsten Arrangements nicht zum Kauf bewegen können.

Interessant wird es bei den folgenden Gründen fürs Nicht-Zugreifen: 23 Prozent sagen, dass sie von der schlechten Qualität der Ware abgeschreckt werden: Die Blumen wirken schon in der Präsentation angeschlagen oder sind beim letzten Kauf zu schnell in der Vase verwelkt.
Altbekannte Konsequenz: Frische ist im Blumengeschäft das oberste Gebot. Wenn man weniger frische Ware in die frische „unterschmuggelt“, macht sich das böse bemerkbar. Kunden, die sich ärgern, kaufen kein zweites Mal mehr in diesem Geschäft. Nur frische Sträuße locken den Verbraucher zum Impulskauf!

Von den 17 Prozent der Interviewten, die angeben, generell lieber ins Fachgeschäft zu gehen, kann man vielleicht den ein oder anderen überzeugen, doch einmal im Supermarkt zuzugreifen, wenn man die individuelle Zusammenstellung ermöglicht. Denn für 5 Prozent ist das ein Grund, den Griff ins Portemonnaie zu verweigern.

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Harmonisch: Ein farblich abgestimmter Aufbau, mit unterschiedlichen Farben der Sträuße – für jeden Geschmack. (Platzierung bei Dornseifer, Siegen).

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