Das teilte Verbraucherschutzminister Johannes Remmel (Grüne) am Montag mit. Remmel hatte mit der Aktion auf einen Zeitungsbericht vom August reagiert. Dem Bericht zufolge hatten Aachener Wissenschaftler in bestimmten Bubble-Tea-Proben unter anderem bromierte Biphenyle gefunden. Sie stehen im Verdacht, das Krebsrisiko zu erhöhen. Die neue Untersuchung von insgesamt 84 Proben habe keine Bestätigung für diese Gefahr erbracht.
In den Aromakugeln der Tees konnten jetzt weder Styrol und Acetophenon noch bromierte Substanzen nachgewiesen werden. Das Ministerium ist dennoch kein Freund des Modegetränks: Bubble Tea enthalte viel Zucker, und Kinder können sich leicht an den erbsengroßen Kügelchen verschlucken, warnen die Verbraucherschützer.
Verbraucherschutz Keine giftigen Stoffe in Bubble Tea gefunden
Nach früheren Alarmmeldungen hat das Verbraucherschutzministerium in Nordrhein-Westfalen bei einer Kontrolle keine gesundheitsgefährdenden Stoffe im Modegetränk Bubble Tea gefunden.
Das könnte Sie auch interessieren
Im Heft
Produkt des Jahres 2026
Nachhaltigkeit
-
KlimafolgenGreenpeace sieht Hitzesommer-Kosten von mindestens 36 Milliarden Euro -
Simon-Kucher-UmfrageMehrheit würde für nachhaltige Verpackungen mehr zahlen -
Koalitionsstreit KlimaschutzSPD will Klimaanpassung im Grundgesetz verankern -
Verpackungsverordnung tritt in KraftEU verbietet Ewigkeitschemikalien in Lebensmittelverpackungen