E-Commerce Fokus auf Anzeigen

Facebook und Instagram bieten kein Live-Shopping mehr auf den Plattformen. Der Fokus soll auf dem Anzeigengeschäft liegen.

Montag, 27. März 2023, 11:45 Uhr
Elena Kuss
Bildquelle: Getty Images

Wenige Monate nach Facebook ist auch bei Instagram Schluss mit Live-Shopping: Bei der Schwesterplattform aus dem Meta-Konzern können künftig in Livestreams keine Produkte mehr markiert werden. Ab dem 16. März können Shopbetreiber keine Produkte mehr in Livestreams taggen, teilte Meta mit. Das US-Medium „Techcrunch“ berichtet, dass Instagram sich wieder verstärkt auf das Werbegeschäft konzentrieren dürfte, mit dem der Meta-Konzern nach wie vor sein Geld verdient.
Instagram hatte Live-Shopping 2020 in den USA für Unternehmen und Influencer eingeführt. Im Zuge der Corona-Pandemie hatte das Thema enorm Fahrt aufgenommen – auch außerhalb Chinas, wo Live-Shopping-Events auf Social Media inzwischen für Milliarden-Umsätze sorgen.

Tiktok investiert weiter
Während laut US-Nachrichtensender CNBC Amazon und Tiktok auch weiterhin in das Thema Live-Shopping investierten, zog sich der Meta-Konzern nach und nach zurück. Im vergangenen Oktober hat Facebook die Live-Shopping-Funktion abgeschafft. Wenig später verabschiedete sich Instagram vom Shop-Tab, über den Nutzer mit Marken in Kontakt treten und Produkte entdecken konnten.

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