Kiwans:Bonn

Bildquelle: Carsten Hoppen

Kiwans Bonn

Syrische Spezialitäten auf 149 qm: Kiwans Feinkostladen in Bonn bietet nicht nur ein besonderes Sortiment, sondern ist auch gelebte Flüchtlingshilfe.

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Kulturen verbinden will der kleine Feinkostladen mit orientalischen Spezialitäten, den Kathleen Kiwan Ende August im Bonner Stadtteil Hardtberg eröffnet hat, mitten im sozialen Brennpunkt Brüser Berg. „Ob Deutsche, Italiener, Syrer, Araber oder Türken, für jeden ist etwas dabei.“ Das spiegelt das Sortiment wider. Es bietet Kalbs- und Hühnchenfleisch aus der Region, aber auch geschächtetes Lammfleisch aus England. „Das Tier wird erst hier frisch verarbeitet“, so Kiwan. An Obst- und Gemüse gibt es Kakteenfeigen, Broccoli, syrische Gurken oder Melonen. Zum Sortiment gehören Oliven aus Syrien und Foul, dicke Bohnen, in Dosen in unzähligen Saucenvariationen. Es gibt getrocknete Gewürze, Sesampaste, Nudeln und Reis. Daneben bietet Kiwan frisch Zubereitetes wie Humus, Falafeln, Auberginen- und Mandelmus sowie Taboulé (Bulgursalat) und Sesamplätzchen. Kiwans Laden ist gelebte Flüchtlingshilfe. Vor 20 Jahren hat die Deutsche ihren syrischen Mann Ahmad geheiratet und 27 Familienmitglieder aus Syrien nach Bonn geholt. Einige arbeiten in dem Laden, auch die anderen Mitarbeiter sind Flüchtlinge. Das Angebot ist vielseitig und günstig. Bald soll es auch Bioprodukte geben.