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LP-Interview Engpass Logistik

Lebensmittel Praxis | 16. April 2020

Dass es zuletzt kein Klopapier und keine Hefe gab, lag weniger an der Produktion derselben, sondern an den enormen Hamsterkäufen der Verbraucher und an den dann fehlenden logistischen Kapazitäten, die Ware in die Märkte zu bringen.

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Das Fraunhofer-Institut für Material-Fluss und Logistik hat nach einer Lösung gesucht und kann hier jetzt auch Unterstützung bieten. Es geht um die Plattform „logistik-hilft.de“. Fragen dazu an Detlef Spee, Abteilungsleiter Intralogistik und IT-Planung beim Fraunhofer- Institut IML.

Hintergrund zur Brancheninitiative Logistik hilft

Logistik als Nadelöhr in der Versorgung der Bevölkerung mit Lebensmitteln, Arzneimitteln, Hygienebedarf? Das soll nun der Vergangenheit angehören. Dafür gibt es eine neue Initiative: „#Logistikhilft“.

Logistikhilft ist eine gemeinsame Initiative des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI), des Bundesverbandes Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL), der Logistics Alliance Germany (LAG), des Fraunhofer IML und des gemeinnützigen Vereins DocStop / SaniStop. Ziel der Initiative ist es, alle in Transport und Logistik operativ Tätigen zu unterstützen und damit die Versorgung von Gesellschaft und Wirtschaft sicherzustellen. Dies gilt vor allem mit Blick auf faire und angemessene Arbeitsbedingungen für Lkw-Fahrerinnen und Lkw-Fahrer.

#Logistikhilft soll eine offene Plattform für alle Anbieter und Nachfrager von Transport- und Logistikdienstleistungen sein, die einerseits bereits existierende Hilfsaktionen fördert und andererseits neue Aktionen ins Leben ruft. Ausgangspunkt der Brancheninitiative sind die gewaltigen Herausforderungen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie.

 >> logistik-hilft.de