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Berlin/Brandenburg Der Geschmack der Heimat - Seite 2

Silke Bohrenfeld | 14. November 2013
Berlin/Brandenburg: Der Geschmack der Heimat

Bildquelle: Shutterstock

Lebensmittel kleiner und mittelständischer Unternehmen aus Berlin und Brandenburg haben eine hohe Qualität und kurze Lieferwege, sind kreativ und oft handgefertigt. Doch ihr Weg in die Regale des Handels ist beschwerlich.

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Einen Erfolg konnte die Hausmesse bereits verzeichnen. Hier wurde vor einem Jahr die regionale Vermarktungsplattform „Bauer sucht Koch“ online gestellt. Bis heute haben sich auf der Plattform von pro agro und DEHOGA 331 Unternehmen registriert. Darunter sind mehr als 170 Erzeuger mit 700 Produkten. 150 Gastronomen und elf Händler nutzen derzeit die Plattform, um sich über regionale Produkte zu informieren. Ein Paradebeispiel dafür ist die Kooperation von Frischeparadies und dem Landwirtschaftsbetrieb Lubahn aus Templin. „Höchste Qualität ist keine Massenware. Man muss sie suchen: die besten Hersteller mit den besten Verarbeitungsmethoden und den besten Produkten“: So begründete Frischeparadies, der deutschlandweite Lebensmittellieferant für die Gastronomie, den Besuch der Plattform „Bauer sucht Koch“. Die Niederlassung in Berlin hat diese Qualität in Brandenburg gesucht und gefunden. Seit April produziert Lubahn gezielt für den Händler. Begonnen wurde mit Grünspargel und Gurken, gefolgt von Tomaten, Kartoffeln, Möhren und Erdbeeren. Einmal wöchentlich erfolgt nun eine Lieferung in die Berliner Niederlassung.

Das Frischeparadies ist an einer langfristigen Zusammenarbeit mit dem Brandenburger Unternehmen interessiert. Das Templiner Unternehmen soll zielgerichtet für Händler produzieren. „Der Anfang ist gemacht. Ich freue mich über die Zusammenarbeit und das steigende Interesse an Brandenburger Produkten. Gastronomen und Erzeuger rufe ich dazu auf, die Plattform zu nutzen. Ich hoffe, dass die Hausmessen auch künftig Kooperationen hervorbringen und unsere regionalen Spezialitäten neue Abnehmer finden werden. Wir möchten noch viele erfolgreiche Kooperationen vorstellen“, sagte Stefanie Patron.

Das Ziel von pro agro ist, die wiederentdeckte Landlust der Verbraucher durch zielgerichtete Öffentlichkeitsarbeit zu unterstützen. Die gute Qualität der Erzeugnisse der Agrar- und Ernährungswirtschaft der Region soll über die gesamte Wertschöpfungskette vom Acker bis zur Ladentheke oder Restaurant bekannt gemacht werden.