Dr. Werner Wolf zum Dioxin-Fall BLL begrüßt Aktionsplan

Der Präsident des Bundes für Lebensmittelrecht und Lebensmittelkunde (BLL), Dr. Werner Wolf, hat sich angesichts des Dioxin-Falles grundsätzlich positiv über den Aktionsplan der Bundesregierung geäußert.

Donnerstag, 27. Januar 2011, 23:00 Uhr
Lebensmittel Praxis

„Es muss in Zukunft verhindert werden, dass Fette aus der technischen Produktion in die Verarbeitungskette der Nahrungsmittelindustrie gelangen", sagte Wolf beim traditionellen Neujahrsempfang des Verbandes. Gleichzeitig forderte Wolf die Länder auf, zu prüfen, ob die Kontrollbehörden personell und technisch ausreichend ausgestattet sind. Überlegungen, den Strafrahmen bei Verstößen gegen das Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuch zu erhöhen, seien hingegen wenig hilfreich. „Der Kontrolldruck muss erhöht werden, nicht das Strafmaß", sagte Wolf. Das notwendige gesetzliche Instrumentarium, um kriminelle Machenschaften zu unterbinden, sei bereits vorhanden.

Bei dem geplanten Internet-Portal „Klarheit und Wahrheit" liegen die Positionen von BLL und Regierung nach wie vor weit auseinander. Der BLL befürchtet, dass legale Produkte zu Unrecht stigmatisiert werden und dies zu Rechtsunsicherheit führen könnte.

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In Sachen Dioxin einer Meinung mit Ilse Aigner: BLL-Präsident Dr. Wolf.

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