Henkel Umsatzrekord

Lebensmittel Praxis | 08. März 2012
Henkel: Umsatzrekord

Bildquelle: Henkel

Der Waschmittel- und Körperpflege-Hersteller Henkel konnte im Geschäftsjahr 2011 seinen Umsatz auf 15,6 Mrd. Euro und damit um 3,4 Prozent gegenüber Vorjahr steigern. Bereinigt um Wechselkurseffekte und Akquisitionen / Divestments, kletterte der Umsatz sogar um 5,9 Prozent.

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Das um einmalige Aufwendungen und Erträge sowie Restrukturierungsaufwendungen bereinigte betriebliche Ergebnis legte um 9 Prozent auf 2,03 Mrd. Euro zu. Zu dieser Verbesserung trugen alle drei Unternehmensbereiche (Adhesive Technologies, Körperpflege/Kosmetik und Wasch-/Reinigungsmittel) bei. Das betriebliche Ergebnis (EBIT) lag mit 1,86 Mrd. Euro um 7,8 Prozent über dem Vergleichswert des Vorjahres.

„2011 war erneut ein sehr erfolgreiches Jahr für Henkel. Trotz großer Herausforderungen in einem unsicheren wirtschaftlichen Umfeld haben wir unsere ambitionierten Ziele in vollem Umfang erreicht und zum Teil sogar übertroffen. Umsatz und Ergebnis sind so hoch wie nie zuvor", zeigt sich Kasper Rorsted, Vorsitzender des Vorstands, zufrieden.

Als einen wesentlichen Faktor für die starke Performance von Henkel nannte Rorstedt den weiteren Ausbau der Position in den Wachstumsmärkten, in denen ein erneutes zweistelliges Wachstum erzielt wurde. Henkel habe 2011 große Fortschritte gemacht und die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft gestellt. „Auf dieser Grundlage sind wir sehr zuversichtlich, unsere Finanzziele für das Jahr 2012 zu erreichen, die wir 2008 formuliert hatten", so Rorsted.

Der Unternehmensbereich Kosmetik/Körperpflege erzielte in einem in weiten Teilen rückläufigen Markt eine organische Umsatzsteigerung von 5,4 Prozent. Nominal stieg der Umsatz um 4 Prozent und erreichte 3,4 Mrd. Euro.
Der Unternehmensbereich Wasch-/Reinigungsmittel erreichte in einem leicht rückläufigen Markt ein organisches Plus von 2,9 Prozent. Nominal ging der Umsatz jedoch um 0,3 Prozent auf 4,3 Mrd. Euro zurück.

Für 2012 erwartet Rorsted ein organisches Umsatzwachstum zwischen 3 und 5 Prozent. Für die bereinigte EBIT-Marge rechnet er mit einem Anstieg auf 14 Prozent und für das bereinigte Ergebnis je Vorzugsaktie mit einer Verbesserung von mindestens 10 Prozent.