Geflügelpest Mehrere Fälle in Südsachsen

Lebensmittel Praxis | 01. Juli 2011

Die Geflügelpest in Sachsen weitet sich aus. Rund 2.000 Tiere im Vogtland- und Erzgebirgskreis, im Kreis Zwickau und in Chemnitz seien inzwischen getötet worden, teilte die Landesdirektion Chemnitz mit. Es handele sich hierbei vor allem um Puten.

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Von der Tierseuche seien meist kleinere Betriebe betroffen. Auf einem Hof in Chemnitz allerdings wurden 1500 Tiere getötet, weil in zwei Fällen die Krankheit nachgewiesen wurde. Der bislang nicht betroffene Landkreis Görlitz aktivierte nach eigenen Angaben vorsorglich seinen operativen Stab Tierseuchen.

Bei der Tierkrankheit handelt es sich den Angaben zufolge um eine milde Form der Vogelgrippe - nicht vergleichbar mit dem gefährlichen H5N1-Virus. Sie sei dennoch ansteckend. Eine Mutation der Viren in einen gefährlicheren Typ könne nicht ausgeschlossen werden. Laut Gesundheitsministerium besteht für Menschen derzeit aber keinerlei Gefahr.

Die Krankheit soll laut Landesdirektion von einem Händler aus Nordrhein-Westfalen eingeschleppt worden sein.