Tiefkühlkost Image von Tiefkühlkost muss gestärkt werden

Das schwache Image bei jungen Erwachsenen wird dem Geschäft mit Tiefku?hlkost ku?nftig zu schaffen machen. Die Branche muss also das Bild von TKK gerade in dieser Zielgruppe mit frischen Ideen positiv aufladen.

Donnerstag, 11. Juli 2013, 00:00 Uhr
Lebensmittel Praxis
Bildquelle: Shutterstock

„Junge Menschen verbinden mit dem Kauf von Tiefkühlkost ein eher schamhaftes Gefühl“, sagt Ingo Barlovic, Geschäftsführender Gesellschafter des Marktforschungsinstituts iconkids & youth in München. Das Flair des Selbstgemachten fehle, die Produkte würden nicht als frisch gelten. Das Image von TKK habe in den letzten Jahren in dieser Zielgruppe deutlich und verstärkt gelitten. Ausnahme: Pizza und Fischstäbchen. „Das geht immer“, sagt Barlovic.

Was aber tun? Bei der Tagung der Tiefkühlbranche in München wurden verschiedene Ansätze diskutiert. Die junge Generation verfüge generell über Informationsdefizite in Bezug auf Lebensmittel, Kochen und Ernährung, die es zu beheben gelte, hieß es. „Intelligente Problemlösungen für ’entstrukturierte’ Tagesabläufe und neue Kommunikationswege in sozialen Netzwerken“ seien daher Herausforderungen für das TK-Marketing und die gemeinsame Branchenkommunikation. Das Facebook & Co. kein Allheilmittel im Marketing-Mix sei, stellte allerdings Prof. Dr. Christoph Burmann von der Universität Bremen, Lehrstuhl für innovatives Markenmanagement, sehr schnell klar, was einige TKK-Manager sicherlich kritisch auf ihre Investitionen für Auftritte in sozialen Netzwerken schauen ließ.

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