Einkaufswagen Umpacken fällt weg

Einkaufen soll für den Kunden so angenehm wie möglich sein. Dieser Trend lässt sich auch bei neuen Einkaufswagenmodellen beobachten.

Mittwoch, 07. März 2012, 23:00 Uhr
Sonja Plachetta
Bildquelle: Caddie

So testet unter anderem der französische Hersteller Caddie derzeit in Frankreich Wagen der Serie „Wind“. Die Idee dahinter: Die Kunden sollen nach dem Bezahlen die Ware nicht noch zweimal anpacken müssen – vom Kassenband zurück in den Wagen und danach in Transportkisten im Auto. Vielmehr lassen sich an die „Wind“-Modelle je nach Ausführung drei oder fünf standardisierte Einkaufstaschen hängen, die der Kunden einmalig beim Händler erwirbt und dann immer wieder verwenden kann. Nach Verlassen des Geschäfts können die stabilen Tragtaschen, deren Ränder verstärkt sind, einfach ins Auto gehoben werden. Der größte Vorteil ist die Zeitersparnis. Und zwar nicht nur, weil das lästige Umpacken der bereits bezahlten Waren vom Einkaufswagen in Transportkisten im Auto wegfällt, sondern auch, weil die Produkte schon während des Einkaufs vorsortiert in die unterschiedlichen Taschen gepackt werden können. Voluminöse Waren sind allerdings schwer zu verstauen. Immerhin hat der Wagen eine ausklappbare Halterung vorn zum Platzieren einer schmalen Getränkekiste. Wagen und Taschen können mit Hausfarbe und Firmenlogo des jeweiligen Handelsunternehmens versehen werden.

Bild: Der Einkaufswagen „Wind“ erspart lästiges Umpacken.

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