Innovation Edeka-Markt in Braunschweig

Als „Revolution“ bezeichnet die Edeka Minden-Hannover ihr neuestes Projekt: wegweisend für nachhaltiges Bauen.

Dienstag, 28. Mai 2024 - Management
Heidrun Mittler
Artikelbild Edeka-Markt in Braunschweig
Bildquelle: Edeka Minden-Hannover

Es ist das erste Projekt in Deutschland. Beim Neubau des Edeka-Marktes in der „Neuen Mitte Lamme“ setzt die Edeka auf ein spezielles Holzbausystem. Dazu werden Holzbausteine (sogenannte BRIQs) aufeinandergesteckt und über Buchenholzdübel miteinander verriegelt. Innen- und Außenwände sind laut Edeka komplett rückbaufähig und damit recycelbar.

Sogar das Dach ist komplett in Holzbauweise geplant: Anstatt der üblichen Stahltrapezbleche werden Platten aus Schichtholz verbaut. Auch die Fassade soll aus Holz bestehen. Ein spezielles statisches System führt zu kleineren Fundamenten, das spart Beton. „Bei der Herstellung des Gebäudes entstehen circa 50 Prozent weniger CO2-Emissionen im Vergleich zur konventionellen Bauweise“, sagt Projektleiter Ben Balon. 
Zudem werden die BRIQs aus Schwach- und Schadholz von Bäumen gefertigt, das ansonsten oft verbrannt wird.

Im Frühjahr 2025 soll der Markt auf 1.100 Quadratmetern Fläche eröffnen. Er wird über Bedientheken für Käse, Fleisch und Wurst verfügen. In den 
Vorkassenbereich zieht Schäfers-Backwaren ein, mit einer Bedientheke und angeschlossenem Café (60 Sitzplätze im Innen- und Außenbereich).