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E-Commerce So kauft der Picnic-Kunde online

Dieter Druck | 05. Februar 2020
E-Commerce: So kauft der Picnic-Kunde online
Bildquelle: Carsten Hoppen

Der Online-Supermarkt Picnic gewährt erste Einblicke in die Kaufgewohnheiten seiner Kunden. Die sollen sogar noch frischebetonter einkaufen als Verbraucher im stationären Handel.

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Die meisten Picnic-Kunden bestellen einmal pro Woche online ihre Lebensmittel und 54 Prozent haben einen festen Liefertag in der Woche. Inzwischen zählt das junge Unternehmen mit niederländischen Wurzeln seit dem Start im Frühjahr 2018 in Deutschland rund 70.000 Kunden in Neuss, Kaarst, Meerbusch, Düsseldorf-Oberkassel, Mönchengladbach, Krefeld, Viersen, Bochum, Moers, Langenfeld, Monheim, Hilden, Düsseldorf Süd, Duisburg, Gelsenkirchen und Essen - ab Ende Februar auch in ganz Düsseldorf.

Besondere Präferenz genießen laut der Eigenanalyse Fleisch, Gemüse, Milchprodukte und Obst. Frische Produkte machen demnach mehr als 50 Prozent des Warenkorbs aus. Die Auswertung ergab, dass Picnic-Kunden sogar mehr frische Produkte einkaufen als Verbraucher im stationären Handel. Damit habe sich der Online-Lebensmittelhandel gerade in Bezug auf frische Lebensmittel mittlerweile als gleichwertige Alternative zum herkömmlichen Supermarkt etabliert, leitet Frederic Knaudt aus dem Gründerteam von Picnic in Deutschland daraus ab.

Über die Avocados im Warenkorb werden Kunden identifiziert, die großen Wert auf eine gesunde Ernährung legen. Und diese kaufen zehn Mal seltener Lebensmittel mit einem hohen Zuckergehalt. Trotzdem wird auch ein bisschen Nutella verkauft und der Brotaufstrich schmeckt anscheinend mit einem Roggenbrot am besten – das wird beim Kauf des süßen Brotaufstrichs nämlich acht Mal wahrscheinlicher dazu gekauft.

Neben den Markenprodukten und Eigenmarken sind bei den Kunden besonders Produkte von lokalen Bauern und Lieferanten gefragt. Über 200 dieser Produkte führt der Onliner mittlerweile im Sortiment. Obst ist ebenfalls gefragt und insbesondere die Erdbeeren von lokalen Bauern waren bei Picnic ein Favorit im Jahr 2019. Drei von fünf Warenkörbe enthalten lokale Produkte. 

Die größte Kundengruppe von Picnic sind Familien. Das Hauptargument für die Lebensmittellieferung an die Haustür ist die Zeitersparnis, gefolgt von der Möglichkeit dabei noch Geld zu sparen, weil der Lieferant „die günstigsten Preise bei A- und Eigenmarken sowie regionalen Produkten“ verspricht. Dazu komme die kostenlose Lieferung ab einem Mindestbestellwert von 25 Euro.

Und laut Picnic-Kalkulation, ausgehend von einer Aufenthaltsdauer von wöchentlich drei Stunden beim Lebensmitteleinkauf im Supermarkt, sparen ihre Online-Kunden im Jahr durch Nutzung der App bis zu 150 Stunden. Und Time ist bekanntlich auch Money.und den perfekten Mitarbeitern.

Kaufverhalten von Online-Kunden
  • 55 Prozent der Kundengruppen sind Familien
  • 3 Minuten dauert durchschnittlich ein Online-Einkauf.
  • 10 Mal seltener bestellen Avocadoliebhaber Lebensmittel mit einem hohen Zuckergehalt.
  • Milch, Gurke und Banane sind die Top-Online-Produkte.
  • 50 Prozent machen frische Produkte des Online-Warenkorbs aus.
  • 54 Prozent der Kunden haben einen festen Liefertag in der Woche.
  • 3 von 5 Warenkörbe enthalten lokale Produkte.