Anzeige

Penny Italien Penny testet in Italien Bedienung

Christina Steinheuer | 30. Oktober 2015

Sie sind selten, aber vielleicht nicht mehr lange – Bedientheken in italienischen Penny-Märkten. Tests laufen z. B. in Mailand und in der Toskana.

Anzeige

Supermärkte und Discounter werden sich immer ähnlicher. Bedienungstheken, eigentlich eine Domäne von Vollsortimentern, gibt es jetzt auch bei Penny, allerdings nur in wenigen über Italien verstreuten Märkten – und derzeit auch nur im Test. Ein Markt in Mailand zählt zu den Auserwählten – die Gegend ist unscheinbar, weder eine der besten Wohnlagen noch ein Büro-Viertel. Einige Bars und Cafés sind in der Nähe, ein Verwaltungsgebäude, eine der großen Ausfallstraßen der Stadt, Wohnhäuser. Normalos wohnen und kaufen hier.

Der Penny-Markt ist klein, setzt mit relativ vielen Kassen auf eine schnelle Abwicklung. Für einen Discounter sind zahlreiche Mitarbeiter auf der Fläche und eben hinter der Bedientheke. Die ist Anlaufstelle für Jung und Alt, für Fußgänger und Fahrradfahrer, keine Touristen, Einheimische drängeln sich hier mittags dicht an dicht, die wenigsten kaufen große Mengen an der Theke, eher sieht es nach Kleinigkeiten für die Mittagspause oder einen Snack für zwischendurch aus: Ein paar Brötchen hier, einige Scheiben Schinken da und Käse selbstverständlich auch. Ein Nummernsystem sorgt für eine unaufgeregte Abwicklung. Aus Kundensicht links beginnt die Bedientheke mit Broten und Brötchen. Rechts daneben folgen im Antipasti-Bereich diverse Olivensorten. Daran schließt sich eine stattliche Käse-Auswahl an. Ganz rechts außen liegen abgepackte, belegte Baguettes. Im Regal an der Thekenrückwand haben Weine sowie Mortadella, Schinken und Co. ihren Platz. Es wird geredet und gescherzt, Kunden und Mitarbeiter kennen sich , ein Penny mit persönlicher Note.