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Schiene 6 Gründe für Umweltfreundlich und sicher

Tobias Dünnebacke | 03. November 2014

Der Schienenverkehr wird in der Lebensmittel-Industrie deutlich weniger eingesetzt als der Transport mittels Lkw. Dabei gibt es Argumente für die Schiene.

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Sicherheit
1991 gab es laut Statistischem Bundesamt 38,2 Mio. Autos, Motorräder und Lkw auf den Straßen. 2013 waren es 54,5 Mio. Fahrzeuge in Deutschland. Das erhöht auch das Unfallrisiko. Insgesamt ist das Risiko eines tödlichen Unfalls oder einer Verletzung auf der Straße wesentlich höher als auf der Schiene.

Gütertransport
Nach Informationen des Verbandes „Allianz pro Schiene“ finden schon jetzt 70 Prozent aller langlaufenden Containerverkehre vom und zum Hamburger Hafen auf der Schiene statt; die Straßen allein wären mit den Transporten überfordert. Als Haupttransitland in Europas Mitte profitiere Deutschland von einem leistungsstarken Schienengüterverkehr.

Arbeitsplätze
Zusammen mit den Schienenverkehrsunternehmen zählt die Bahnindustrie zu den größten Investoren und wichtigsten Arbeitgebern in Deutschland. Sie beschäftigt rund 600.000 Menschen. Bahntechnik made in Germany ist weltweit ein Gütesiegel.

Elektromobilität
Fast 90 Prozent der Verkehrsleistung im Güter- und Personenverkehr werden elektrisch erbracht. Damit bietet die Schiene die Möglichkeit, ökonomisch weiter unabhängig von Erdgas- und Öl-Importen zu werden.

Klimaschutz
Die Schiene leitet einen Beitrag zum Klimaschutz, denn die Güterbahn stößt rund viereinhalbmal weniger CO2 aus als der Lkw.

Externe Kosten
Die nachfolgenden Generationen tragen die Last der Kosten, die durch Verkehr entstehen. Laut „Allianz pro Schiene“ verursacht der Straßenverkehr jährlich 77 Mrd. Euro Kosten. Auf die Schiene entfallen demnach 2,5 Mrd. Euro.