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Fleisch-Star 2012 Der Ausbildungspreis

Christina Steinheuer | 30. November 1999

Die LEBENSMITTEL PRAXIS will das wichtige Thema Ausbildung beleuchten und zur Imageverbesserung des Berufsbilds beitragen.

Mit dem Fleisch-Star-Ausbildungspreis zeichnen wir die besten Ausbildungsleistungen in der Fleisch-/Wurstbranche aus. Nach seiner Premiere im vergangenen Jahr wurde der Preis nun zum zweiten Mal vergeben. Der Wettbewerb richtet sich an den Lebensmittel-Einzelhandel (Super- und Verbrauchermärkte, Warenhäuser etc.), die Handelszentralen, selbstständige Einzelhändler, Fleisch- und Wurstabteilungen aus Märkten, die Fleischwerke des Handels sowie Hersteller von Fleisch-, Wurst- und Geflügelartikeln. Vergeben wird der Preis in drei Kategorien, nämlich produktionsorientiert, verkaufsorientiert sowie als Projekt-Preis. Den Wettbewerb unterstützen fünf Sponsoren: Birkenhof, das Fleischwerk von Kaiser’s Tengelmann, das Gewürz- und Technologieunternehmen Van Hees, die Edeka Südwestfleisch, Kaufland sowie der Messerhersteller Gießer. Überzeugen konnten die Ju ry folgende drei Konzepte:

Kategorie Produktion: Die Coop in Kiel hat ihre Azubis nicht nur eine eigene Rezeptur für einen Fleischkäse entwickeln lassen, sondern sie diesen selbst entwickelten und produzierten Artikel auch selbst verkaufen lassen – an einer Art Verkaufsstand beim größten Volksfest des Nordens, der Kieler Woche. Der Verkaufserlös kam einem wohltätigen Zweck zugute. Die Auszubildenden produzierten und vermarkteten in Summe 1,2 t Fleischkäse.

Kategorie Verkauf: Georg Schindler von der Neukauf Markt GmbH in Offenburg und sein Team machen aus Azubis fähige Verkäufer. Bei ihren Schützlingen kommt es auf Willen und Einsatz an, nicht auf Zeugnisnoten. Jeder Azubi hat einen eigenen Ansprechpartner. Es gibt Nachhilfe im Betrieb, in Seminaren und auch durch die Agentur für Arbeit.

Kategorie Projekt: Andreas Lorenz hat es geschafft, dass Azubis einen Monat lang die Frischeabteilungen im größten Kaufland Deutschlands in Dallgow führen. Dabei blieben die Abschriften gleich, aber der Umsatz stieg – auch weil Teile des Projekts sogenannte regionale Wochen waren. Den jungen Menschen viel Verantwortung zu übertragen, hat sich gelohnt.

Alle Links zum Fleisch-Star des Jahres 2012
Bildquelle: Carsten Hoppen