Stahl-Installation am Eingang, schlicht gestaltete Werbeanlagen in reduziertem Schwarz, offene Decken, großflächig Sichtbeton und eine Verkaufsfläche im Industrial-Look. Was nach der Beschreibung einer Nobel-Destination für Lebensmittel klingt, ist die einer Aldi-Filiale. Auf dem Gelände einer ehemaligen Ziegelfabrik im Münchner Stadtteil Berg am Laim wird dieser Tage das Büro- und Gewerbequartier „Die Macherei“ fertig. Aldi gehört als Mieter zu den ersten Beziehern. Das Außergewöhnliche: Die neue Filiale versteht sich optisch als integraler Bestandteil des Gesamtkonzepts des Areals. Die Aldi-eigene Corporate Identity tritt in diesem Fall in den Hintergrund. Stattdessen kommt man edel und schlicht daher. Große Fensterflächen öffnen die Filiale zur hochfrequentierten Straße inklusive Straßenbahnhaltestelle direkt vor der Tür. Auch der z-förmige Grundriss der Verkaufsfläche unterscheidet sich für den sonst für sein Standardladenkonzept bekannten Discounter. Auf zu neuen Ufern – jedenfalls, was Konzept und Lage anbetrifft, und das aus gutem Grund. „Wir wollen da sein, wo Menschen leben, sich Menschen bewegen“, so Justus Rehn, Leiter des Projektentwicklungsbüros Aldi Süd.
Gerade eröffnet Industrie-Flair
Die neue Filiale von Aldi Süd im Quartier „Die Macherei“ in München überzeugt mit schickem Design und der Nähe zum Kunden.
Bildquelle: Aldi Süd
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