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Edeka Grosjean Ganz eigener Stil

Sonja Plachetta | 12. Februar 2019


Edeka Grosjean: Ganz eigener Stil
Bildquelle: Sonja Plachetta

Katharina und Robin Grosjean haben aus einer Bauruine in München einen modernen Edeka-Markt im Industrie-Loft-Design mit Gastronomie gemacht.

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Wie bei ihrem ersten Edeka-Geschäft in den Münchner Isargärten, haben Katharina und Robin Grosjean auf ihr Bauchgefühl gehört bei der Wahl des Standorts für ihren zweiten Markt. Und das ist ein besonderer: Fast 30 Jahre lang stand das ehemalige Kaufhaus Beck in München-Laim leer. Das Gebäude in der Fürstenrieder Straße 21 sei als Schandfleck wahrgenommen worden, sagt Katharina Grosjean. Nun können die Kunden dort gemäß dem Motto des Händlerpaars „Frische neu erleben“. 2,1 Millionen Euro haben die Edekaner in die Neugestaltung der auf zwei Etagen verteilten, 2.150 Quadratmeter großen Fläche investiert. Sie haben für die Präsentation der 22.000 Artikel eine Industrie-Loft-Atmosphäre geschaffen, zu der die Graffiti an den Wänden gut passen. Neun Millionen Euro wollen Grosjeans im ersten Jahr umsetzen. Dazu beitragen soll außer den Frischeabteilungen mit vor Ort geräuchertem Fisch und gereiftem Dry-aged-Beef auch der selbst betriebene Backshop „Backfürst“ mit angeschlossener Gastronomie. Dort gibt es zwei wechselnde Tagesgerichte, Burger, Pizza, Salate und die heiße Theke. Bis Mai, wenn das Online-Reisebüro Expedia mit 300 Mitarbeitern in das Gebäude zieht, wollen Grosjeans zudem Pasta anbieten. Für den Direktverzehr stehen insgesamt rund 85 Sitzplätze zur Verfügung.