Der Süßwarenhersteller Mars hat die Energieversorgung seiner zehn europäischen Produktionsstandorte auf erneuerbare Energien umgestellt. Die Fabriken in Tschechien, Frankreich, Deutschland, den Niederlanden, Polen und Großbritannien produzieren jährlich rund 900.000 Tonnen Süßwaren, teilte das Unternehmen mit.
Die Umstellung basiert nach Angaben von Mars auf Herkunftsnachweisen für erneuerbaren Strom sowie Biomethan. Diese Zertifikate entsprechen dem Verbrauch von Strom und Erdgas in den direkten Produktionsprozessen. Die Zertifikate werden nach europäischen Standards ausgestellt und jährlich entsprechend dem Verbrauch entwertet, wie Mars mitteilte.
Mars hat in den vergangenen fünf Jahren 1,5 Milliarden Euro in sein europäisches Produktionsnetzwerk investiert. Bis Ende 2026 will das Unternehmen eine weitere Milliarde Euro investieren. Die Investitionen sollen nach eigenen Angaben Innovationen, wirtschaftliches Wachstum und eine moderne, energieeffiziente Infrastruktur fördern.
Mars-Manager Carena kündigt Klimaziele an
„Bei Mars sind wir überzeugt, dass die Welt, die wir uns für morgen wünschen, mit dem beginnt, was wir heute tun“, zitierte das Unternehmen Marc Carena, Regional President Mars Wrigley Europe and Central Eurasia, in der Mitteilung. Mars will seine Treibhausgasemissionen bis 2030 um 50 Prozent und bis 2050 um 80 Prozent reduzieren, verglichen mit dem Jahr 2015. Die verbleibenden Emissionen sollen durch Emissionsgutschriften ausgeglichen werden.
Die europäischen Fabriken stellen unter anderem die Marken Snickers, Twix, M&M's und Orbit her. Etwa 85 Prozent der Produktion werden nach Unternehmensangaben in Europa konsumiert.