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Famila Kiel-Wik Frisch hoch im Norden

Silvia Schulz | 05. Juni 2018

Famila Kiel-Wik hebt sich durch Wohlfühlatmosphäre, Frische, Qualität und Lokalem vom Wettbewerb ab. Die Großfläche ist einer der Preisträger beim „Supermarkt des Jahres“.

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Suprmarkt des Jahres 2018 Preisträger - Kategorie über 2.000 qm

Lange suchen muss der Kunde den Famila-Markt in Kiel-Wik nicht: Pylonen und Schilder weisen den Weg. Und auch im Laden sorgt die Beschilderung für Orientierung.

Wer mit dem Auto kommt, der wird sich – gerade bei Schietwetter – über die überdachten Parkplätze freuen. Eine eigene Tankstelle (nebenan) und eine Ladesäule für E-Bikes sind zusätzliche Services. Das innovative Energiekonzept wird aufmerksamkeitsstark kommuniziert.

In der Mall zeigen Schwarz-Weiß-Aufnahmen die Kieler Förde. Kunden werden mit Warenaufbauten auf den Einkauf eingestimmt, und eine Kinderspielecke mit Kinder-TV sorgt für Kundenbindung bei den Kunden von morgen. In der Mall wird fangfrischer Fisch aus der Umgebung angeboten. Darüber hinaus bietet der „Außenverkauf“ tagesfrische Gerichte zum Sofortverzehr. Daneben noch ein mobiler Stand mit Fischbrötchen.

Der Servicepoint ist kundenorientiert vom Markt aus und der Mall erreichbar. Der Blick in den Markt ist unverstellt. Überzeugend ist die großzügige, übersichtliche und einladende Obst- und Gemüseabteilung. Auffällig sind die vielen regionalen sowie die Bio-Artikel. Frische, selbst hergestellte Salate sind bestens präsentiert. Die Einweghandschuhe für lose Ware werden von vielen Kunden dankend angenommen.

Fakten im Fokus
  • Verkaufsfläche: 4.100 qm
  • Mitarbeiter, davon 43 Vollzeitkräfte
  • Artikel: 40.000
  • Durchschnittsbon: 24,7 Euro
  • Brutto-Umsatz 2017

Gleich dahinter lädt ein Sushi-Stand ein. Kunden können bei der Zubereitung zuschauen, sich nehmen, was sie wollen und bequem an der Kasse bezahlen. Der Food-SB-Bereich überzeugt mit breiten Gängen, Großzügigkeit und Übersicht. Niedrige Regale und Sortimentsschilder über den Regalgondeln sorgen überall für Orientierung. Die Preisschilder sind ansprechend (nicht überladen), aussagekräftig und eindeutig zuzuordnen. Regionale Artikel und Trendartikel von Start-ups, die mehrmals im Jahr mit einem Food-Trend-Flyer beworben werden, sind ansprechend und auffällig platziert.

Kieler Kaffee, Kieler Honig und ein Fanshop sorgen für Frequenz und verdeutlichen die Verbundenheit mit der Region. Zu den Rennern zählen die Produkte vom Kieler Holzofenbäcker. Am Info-Terminal kann der Kunde nachlesen, welches Backwarenprodukt welche Eigenschaften hat, und was alles drin ist. Eine innovative Idee, die der Kunde zu schätzen weiß. Ein weiterer Service ist die Brotschneidemaschine.

Die Weinabteilung mit Verkostungstresen und Verbundplatzierung ist das Highlight im SB-Bereich. Überhaupt kommt durch die Großzügigkeit im Markt und die konsequente Kundenorientierung durch Übersicht und Kundenführung kein Einkaufsfrust auf. Viel mehr versteht es Famila immer wieder, Kunden im Markt zum Innehalten und Stöbern zu verführen

Schnell gelesen

Familia, Prinz-Heinrichstrasse 20, 24106 Kiel

  • Der Markt liegt in einer Mall (Mieter sind etwa Aldi, Blumenladen, Bank). Dort befindet sich auch der selbstbetriebene Fischstand.
  • Famila setzt in Wik auf Geothermie und Photovoltaikanlagen, seit 2016 sind nur LED im Einsatz.
  • Jüngst testeten die Kieler in einer Sonderplatzierung den Verkauf von Produkten aus Mehlwürmern und Insekten – inklusive Verkostung.
  • Warenkundeterminals in der Käseabteilung und dem Backshop.
  • Regionales, Lokales werden forciert, Chancen auch für Newcomer und Kleinstproduzenten.

Hotspots sind aber die Bedientheken für Fisch, Wurst, Käse und Fleisch. Die Warenpräsentation ist überaus ansprechend. Insbesondere die Beschilderung in der Wursttheke ist übersichtlich, edel, und die Schilder verdecken nicht die Ware. An der Fischtheke gibt es Broschüren mit Zubereitungstipps zum Mitnehmen, an der Wursttheke informieren Flyer etwa über Elsässer Quiche, und an der Fleischtheke gibt Famila über Flyer Tipps für die Küchenhygiene zuhause. Das Hackfleisch-TV über der Fleischtheke ist keine Innovation, aber immer noch selten. Vor der Käsetheke eine weitere Neuerung: ein Info-Terminal wie im Backwarenbereich. Stumme Diener, aber auch aktiv gereichte Häppchen machen Appetit und verführen Kunden zum Kauf. Beim Check-out kann der Kunde zwischen der klassischen Variante und dem Self-Check-out mit Kassenaufsicht wählen. Letzterer kommt immer häufiger zum Einsatz.

Doch egal wo im Markt sich der Kunde befindet – er wird wertgeschätzt. Er wird begrüßt, Mitarbeiter fragen höflich nach und erklären, gehen zur Ware mit, und am Ende wird der Kunde freundlich verabschiedet.