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E-Center Brehm Schöner einkaufen ...

Reiner Mihr | 30. Mai 2017

Das E-Center in Berlin-Mahlsdorf ist das erste privat geführte Ost-Berlins. Ästhetik und Genuss sollen sich hier vereinen – so das Ziel von Betreiberin Stefanie Brehm. Das Geschäft in Berlin ist „Supermarkt des Jahres 2017“ bei den Selbstständigen über 2.000 qm.

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Ihr Mut zum Risiko hat sich gelohnt: Die junge Kauffrau Stefanie Brehm ist mit ihrem E-Center in Berlin-Mahlsdorf als Supermarkt des Jahres in der Kategorie der Selbstständigen über 2.000 qm Verkaufsfläche ausgezeichnet worden. Mut deshalb, weil es sich um das erste privat geführte E-Center in Ost-Berlin handelt und das auch noch in einem Stadtteil, wo die Kaufkraft deutlich – nämlich um rund 10 Prozent – unter dem Niveau Westberlins liegt.

Fakten im Fokus
  • Verkaufsfläche: 2.458qm
  • Mitarbeiter: 97
  • Artikel: 33.415
  • Kassen: 8
  • Durchschnitts-Bon Euro: 23,29

In ihrem Markt will Brehm Ästhetik und Genuss vereinen, spürbar ist das an Ladenlayout, Service und Sortiment. Das knapp 2.500 qm große E-Center bietet daher natürlich eine große Auswahl an täglich frisch geliefertem Obst und Gemüse, Beerentruhe, Salatbar, eine gut sortierte Käseabteilung sowie Frischfleisch und Wurst. Ungewöhnlich ist die selbst betriebene Suppenbar. Erfolgreich macht Stefanie Brehm auch ihre Schnelligkeit: Die Einlistung erfolgversprechender Neuheiten geht bei ihr wohl ähnlich fix wie die Auslistung von Pennern. Start-ups aus der Berliner Szene haben bei ihr gute Karten. Innovativ ist das richtige Stichwort für diesen Markt.

Zahlen bestätigen das Konzept
„Wir sind mutig, probieren aus und entwickeln uns ständig weiter“, sagt die Kauffrau. Die Suppen-Bar (auch zum Mitnehmen), Convenience to go, das Kräuterregal, die Beerentruhe, die Tee-Bar oder ansprechend präsentierte frisch Pilze sind genauso Beispiele dafür wie das vegane und vegetarische Sortiment.


Der Kunde scheint den Mut zu honorieren. Durchschnittsbon, Quadratmeterleistung, Umsatz, Ertrag – in allen Bereichen legt Stefanie Brehm mit ihrem Markt zu, natürlich bis auf die Personalkosten. Dass der Markt zudem noch in einem individuellen und besonderen Ladenlayout und -design daherkommt, ist dann nur logische Konsequenz.

Schnell gelesen
  • E-Center Brehm , An der Schule 82, 12623 Berlin
  • Erstes privat geführtes E-Center in Ost-Berlin
  • Kaufkraft unter dem Niveau Westberlins
  • Ladenlayout, Service und Sortiment verbinden Ästhetik und Genuss
  • Innovativ: Produkte werden sehr schnell eingelistet
  • Intensive Beachtung von Trends, Zusammenarbeit mit startups
  • Schnelle Einlistung
  • Ungewöhnlich: Suppen-Bar, Tee-Bar, Kräuter- und Pilzpräsentation
  • Starke Frische- und Convenience-Orientierung
  • Zahlen bestätigen das Konzept

Wer den Markt betritt, findet auf der linken Seite zunächst die Bäckerei mit Bistro, die sich durch einen Fußboden in Holzoptik vom Markt abhebt – selbst betrieben. Der große Obst- und Gemüsebereich mit Salatbar (offene Produktion) folgt. Convenience spielt hier, wie auch in anderen Sortimenten, eine wichtige Rolle. Trockensortiment, Bedienung und ein Highlight – die Weinabteilung, mit Weinkühlschrank – folgen. Frische Blumen gibt es hinter den Kassen. An den Kassen finden sich natürlich Süßigkeiten, aber auch ein auffallendes Angebot an wechselnden, frischen Obstsorten. Hier spiegelt sich, neben den geschäftlichen Aspekten, auch die persönliche Einstellung der Betreiberin zur gesunden Ernährung wider.

Deshalb gibt es auch unterschiedliche Informationsmöglichkeiten für Kunden, z. B. bei den Kräutern oder Pilzen. Auch ein elektronischer Weinberater hilft. Brehm setzt in ihrem Markt auf ein innovatives, eigenes Design, das die Heimatstadt Berlin betont. Das Ziel von Stefanie Brehm: Ästhetik und Genuss sollen zusammenpassen. Ladenbauer Linde hat das Ganze umgesetzt.