Billa - Wien Schmuckstück in der Hauptstadt

Billa startet in der österreichischen Hauptstadt Wien einen außergewöhnlichen, neuen Ladentyp, der auf drei Stockwerken und 1.000 qm Ware anbietet.

Donnerstag, 27. Januar 2011 - Ladenreportagen
Reiner Mihr und REGAL-Redaktion, Wien
Artikelbild Schmuckstück in der Hauptstadt
Bildquelle: REWE International AG / APA-Fotoservice Ehm

Ein „neuer Gourmettempel" schwärmten die Redaktionskollegen des führenden österreichischen Handels-Magazins „Regal" nach der Eröffnung des Billa im Herrnhuterhaus am Neuen Markt im Zentrum Wiens. Und in der Tat: Hier ist eine moderne Feinkostwelt internationalen Zuschnitts entstanden. 1.000 qm auf drei Etagen verteilt zeigen 17.000 Artikel – mehr als doppelt soviel wie in einem normalen Billa-Markt. Besonders die Frischeabteilungen wurden ausgebaut. Bei Obst und Gemüse werden 500 Artikel (statt normalerweise 250) angeboten. Bei Käse gibt es 150 Varianten (üblich 40), bei Wurst-Feinkost 150 statt 60 Sorten und bei Fleisch gibt es 280 statt 50 Artikel.

„Wir wollten in der Frische und auch in den verschiedenen Spezialitäten-Bereichen noch ein Modul draufsetzen", erklärte Billa-Vorstand Josef Siess gegenüber Regal. Ein dreistöckiges Gebäude für einen Supermarkt führte natürlich zu besonderen Herausforderungen. Logisch daher die bewusste Trennung der Bedienungstheken, die dafür sorgt, dass auf jeder Etage ein Frequenzbringer zu finden ist. Obst und Gemüse, Brot und Gastronomie im Erdgeschoss, Fleisch im Unter- und Feinkost im Obergeschoss.

Anspruchsvoll sind die Umsatzerwartungen: Zwischen 8 und 9 Mio. Euro im Jahr müsse der Markt schon bringen, heißt es. Eine normale Billa-Filiale macht rund 3 Mio. Euro.