C. & A. Veltins Mit höheren Preisen gegen Kostendruck

Tobias Dünnebacke | 23. Januar 2013

Die Brauerei C. & A. Veltins steigerte im Geschäftsjahr 2012 ihren Ausstoß um 3,6 Prozent auf 2,79 Mio. hl. Wachstumstreiber waren dabei das klassische Pils sowie die Veltins Fassbrause. Den wachsenden Kostendruck will die Brauerei durch die im Januar vorgenommene Preiserhöhung abfedern.

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„Wir sind davon überzeugt, dass ein gutes Produkt auch einen akzeptablen Preis im Markt erzielen kann", sagte der Veltins-Generalbevollmächtigte Michael Huber auf der Jahrespressekonferenz zu der Preisanpassung. Diese beliefe sich auf rund 3 Prozent, beziehungsweise 50 Cent je Kasten. Gerade auch angesichts steigender Energiekosten seien bestimmte Renditen nötig, um beispielsweise in Energieeffizienz zu investieren. Seit 2005 seien in der Produktionsstätte am Standort Grevenstein mehr als 100 Mio. Euro in moderne Anlagentechnik investiert worden.

Der Ausstoß der Stamm-Marke Veltins verzeichnete einen Zuwachs um 2 Prozent auf 2,24 Mio. hl. Während das Gastronomie-Geschäft stagnierte, trug das wettbewerbsintensive Segment der Mehrwegflasche mit 3 Prozent und die 0,5-l-Getränkedose 2,1 Prozent zum Wachstum bei. Veltins Fassbrause steuerte während der neunmonatigen Markteinführung 60.500 hl zum Gesamtergebnis bei. Im Frühjahr erfolgt der Marktstart einer dritten Variante, Fassbrause Apfel-Kräuter.

Die Erwartungen nicht erfüllen konnte der Weinmix Bayão. Nach Aussage von Dr. Volker Kuhl, Geschäftsführer Marketing und Vertrieb, befindet sich die Brauerei derzeit in Verhandlungen über einen Verkauf der Bayão Getränke GmbH.