Niederländischer Geflügelsektor Salmonellen-Ausgleichsfonds

Lebensmittel Praxis | 26. Oktober 2011

Die Niederländische Geflügelbranche will einen kollektiven Fonds einrichten, aus dem die Betriebe einen finanziellen Ausgleich erhalten sollen, deren Masthähnchen-Schlachtkörper mit Salmonellen der Typen enteritidis und typhimurium verunreinigt sind. Denn im Dezember treten die neuen EU-Lebensmittelsicherheitskriterien in Kraft.

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Nach den sogenannten Nulltoleranz-Regelungen darf dann nur noch frisches Geflügelfleisch in rohem, unverarbeitetem Zustand in den Handel gebracht werden, das frei ist von Salmonellen der Typen enteritidis und typhimurium. Das bedeutet: Entsprechend verunreinigtes Geflügelfleisch kann ausschließlich in gegartem Zustand in den Verkehr gebracht werden. Um eine optimale Umsetzung der neuen Vorschriften zu gewährleisten, plant der niederländische Geflügelsektor zusätzlich zu dem Ausgleichsfonds entsprechende unabhängige Probennahmen in den Erzeugerbetrieben, deren Ergebnisse dann an die Schlachtbetriebe zu übermitteln sind.