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Konzept Elli-Markt Mastholte Einkauf in der Begegnungsstätte

Lebensmittel Praxis | 03. August 2012
Konzept Elli-Markt Mastholte: Einkauf in der Begegnungsstätte

Bildquelle: Mugrauer

Der Mastholter Elli-Markt ist der erste Markt der Handelsgruppe Lüning, dem „Generationenfreundlichkeit" bescheinigt wird. Acht weitere sollen folgen.

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Der zur Lüning Handelsgruppe gehörende Elli-Markt in Mastholte (Eröffnung im März 2010) ist von Grund auf barrierefrei und generationenfreundlich geplant worden: Er hat einen breiten Eingang ohne Schleuse bzw. Drehkreuze und ist deswegen auch mit Kinderwagen, Rollstuhl oder Rollator gut passierbar. Die Gänge sind extrabreit, auch die zwischen den Kassen: „Man kann mit zwei Einkaufswagen nebeneinander stehen, und es könnte noch jemand daran vorbeigehen, ohne jemanden berühren zu müssen“, sagt Marktleiter Oliver Jasperkaldeweh. Überdurchschnittlich viele Regale haben eine maximale Höhe von 1,60 m. Die Kunden werden durch eine gut lesbare Beschriftung der Sortimentsbereiche durch den Markt geleitet.

Der Parkplatz vor dem Markt hat breite Parkbuchten; auf dem Weg in den Markt gibt es keine Stufen oder Erhöhungen. Die Zertifizierung mit dem Qualitätszeichen „Generationenfreundliches Einkaufen“ des HDE war letztlich „Feintuning und Bestätigung für uns“, erklärt Jasperkaldeweh. Die Kundenstruktur bestätige dies ebenfalls: Früh morgens kämen die Handwerker, vormittags die Senioren, mittags stürmen Schüler den Elli-Markt an der Lippstädter Straße, nachmittags kaufen die Familien mit Kindern ein und bis 21 Uhr viele Berufstätige, sagt er. Von den älteren Kunden kommen manche mehrfach täglich, weil der Markt nicht nur Einkaufs-, sondern auch Begegnungsstätte ist. Die Mitarbeiter sind angehalten, sich für sie Zeit zu nehmen und ihnen mit kleinen Dienstleistungen zur Seite zu stehen. Jasperkaldeweh nennt dies neben der „fachlichen die menschliche Qualifikation“. Bis Ende des Jahres will Lüning acht weitere Elli-Märkte zertifizieren lassen.